Sponsorenabend im Modehaus SV Meppen: Gute Figur auch auf dem Laufsteg

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Meppen Die Stimmung war ausgelassen, der Frauenanteil beim Sponsorenabend des SV Meppen noch nie so groß. „Fußball trifft Mode“ lautete die Devise. Der sportliche Teil war eingebettet in eine Modenschau, bei der Spielerinnen aus der 2. Bundesliga und Spieler aus der 3. Liga auf dem improvisierten Laufsteg des Modehauses Böckmann eine gute Figur machten.

Sarah Schulte, Maike Berentzen, Velislava Dimitrova, Elisa Senß, Jeroen Gies, Max Wegner und Markus Ballmert zeigten sich trotz anfänglichen Lampenfiebers der neuen Aufgabe gewachsen. „Die haben Talent bewiesen“, schmunzelte Trainer Christian Neidhart. „Das hat Spaß gemacht“, bekannten Schulte und Dimitrova. „Gelungen“, stellten die Geschäftsführer Christian und Matthias Böckmann sowie Filialleiter Bernhard Mammes fest. Der Gastgeber wurde kulinarisch vom Hotel von Euch und vom Restaurant Delphi unterstützt.

Landkreis und Stadt als Partner

Bei der Begrüßung verwiesen Erster Kreisrat Martin Gerenkamp, der den in Hannover geforderten Landrat Reinhard Winter vertrat, und Meppens Bürgermeister Helmut Knurbein auf die enge Beziehung zum SVM. „Wir verstehen uns als Partner“, bekannte Gerenkamp, weil der Verein ein wichtiger Werbeträger der Region sei. Deswegen, so Knurbein, beteiligten sich Landkreis und Stadt am nötigen Ausbau des Stadions.

„Jeden Wunschspieler bekommt man nicht“

Im Gespräch mit Maggie Marschall erläuterte Sportvorstand Heiner Beckmann, dass es Ziel sei, im Kader möglichst jede Position doppelt zu besetzen. Vertragsgespräche würden schon weit vor der eigentlichen Transferperiode geführt. Er achte darauf, dass die Spieler sportlich und menschlich passten. „Aber jeden Wunschspieler bekommt man nicht.“

Neidhart: Eine verkappte 2. Liga

Neidhart unterstrich den Reiz der Klasse. „Das ist eine verkappte 2. Liga. Da spielen Vereine mit einer Riesen-Tradition.“ Dabei könne man „auch mal die ganz Großen schlagen“. Mit Wehen Wiesbaden, Kaiserslautern oder Braunschweig seien zurzeit drei hoch gehandelte Teams hinter dem SVM platziert. Aber Meppen kämpfe ums sportliche Überleben. Da der Verein mit über den kleinesten Etat der Liga verfüge, „müssen wir mit anderen Dingen punkten“, nannte er Teamgeist, Mentalität und Verbundenheit der Spieler mit dem Verein und damit auch der Region.

Maul: Wirtschaft und Tourismus profitieren vom SVM

Geschäftsführer Ronald Maul erklärte, die Wirtschaft und der Tourismus profitierten vom SV Meppen, Der Verein müsse aus seinen Mitteln das Optimale herausholen. Seit dieser Saison biete die LED-Werbebande neue Vermarktungsmöglichkeiten. Die größten Probleme, so seine Einschätzung, bereiteten sich die Vereine selbst, indem sie über ihre wirtschaftlichen Verhältnisse lebten. Immer mehr Geld vom DFB zu fordern, sei unrealistisch.

Zweitliga-Fußballerinnen wollen oben mitspielen

„Ein Sprung“, war nach Aussagen von Markus Lohle die Qualifikation der Meppener Fußballerinnen für die eingleisige 2. Bundesliga. Sportlich solle damit der Abstand zur 1. Bundesliga verringert werden. Gerade jungen Spielerinnen werde die Möglichkeit geboten, sich auf hohem Niveau zu entwickeln. Daran arbeite der Verein, der sich auf den 1. FFC Turbine Potsdam im DFB-Pokal freue, seit Jahren. In der Liga wolle das Team von Trainer Roger Müller ein gehöriges Wort mitreden und sich in der Spitzengruppe festsetzen.


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