Gemeinsamkeit zwischen SVM und FC Energie Wenn ein Stürmer zu viele Tore schießt ...

Von Henning Harlacher und Uli Mentrup

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FCE-Stürmer Streli Mamba (hier im Duell mit Janik Jesgarzewski) holte vor dem 1:0 den Elfmeter raus. Foto: ScholzFCE-Stürmer Streli Mamba (hier im Duell mit Janik Jesgarzewski) holte vor dem 1:0 den Elfmeter raus. Foto: Scholz

Cottbus. Was verbindet den SV Meppen und Energie Cottbus? Eigentlich nicht viel, aber eine Gemeinsamkeit gibt es schon: die Zahl 19. In der vergangenen Saison konnten die Toptorjäger der beiden Vereine Benni Girth und Streli Mamba genau eben diese Anzahl an Toren erreichen.

Benni Girth ballerte den SVM auf Platz sieben in der 3. Liga, der Cottbuser Streli Mamba sorgte für den Aufstieg der Lausitzer in die gleiche Liga. Doch während die Meppener Girth im Sommer zum Zweitligisten Holstein Kiel abgegeben haben, steht Mamba weiterhin im Aufgebot des FC Energie. Allerdings bleibt die Frage: Wie lange noch?

Das Thema Neuzugänge hat der SV Meppen nach der Verpflichtung von Julian von Haacke vom SV Darmstadt 98, abgehakt. „Aber wir halten noch Augen und Ohren offen“, sagt Trainer Christian Neidhart.

Kontakt zu Benni Girth

Natürlich beobachten die Emsländer die Situation von Girth, dessen insgesamt 39 Treffer in zwei Jahren die sportliche Lebensversicherung der Blau-Weißen waren, an der Förde ganz genau. Neidhart hat noch Kontakte zum ehemaligen Spieler. Aber das Heft des Handelns hat nur der Zweitligist in der Hand. Girth müsste dem SVM also wohl auf dem Tablett zur Leihe serviert werden. Darauf deutet zurzeit aber gar nichts hin. Bei den Störchen ist er bis 2021 gebunden. Der SVM legte dem 26-jährigen keine Steine in den Weg und kassierte eine Ablösesumme, die vom Kicker auf 100000 Euro taxiert wurde, über die sich die Vereine aber ausschwiegen. „Als Drittligist hast du gegen solche Angebote kaum eine Chance“, so Neidhart.

In Kiel noch nicht glücklich

Bei den ersten drei Pflichtspielen wartete Girth vergeblich auf einen Einsatz. Stattdessen spielten Janni Serra und Aaron Seydel auf der Position vor dem südkoreanischen WM-Teilnehmer Jae-Sung Lee. Gegen Hamburg zählte Girth noch zum Aufgebot, gegen Heidenheim und beim DFB-Pokalspiel bei 1860 München nicht mehr.

Cottbus‘ Mamba weckt Begehrlichkeiten

Eine ähnliche Situation erlebt gerade Energie Cottbus mit Streli Mamba. Der vor einem Jahr aus Sandhausen gekommenen Stürmer, der in der Regionalligasaison großen Anteil am Aufstieg der Cottbuser hatte, und in dieser Spielzeit bereits drei Treffer in jetzt fünf Drittligaspielen schoss und weitere drei vorbereitete, weckt selbstverständlich Begehrlichkeiten.

Abschiedsspiel gegen den SV Meppen?

Zuletzt hatte die Energie-Führung erklärt, der 24-Jährige sei unverkäuflich. Trainer Claus-Dieter Wollitz stellte die Aussage infrage. So wird in der Lausitz spekuliert, ob die Ablösesumme hochgetrieben werden soll. Denn die Zeit für einen Wechsel drängt. Am 31. August schließt die Transferperiode. Spätestens dann wird sich zeigen, ob der begehrte Mamba gegen Meppen sein Abschiedsspiel gegeben hat.


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