Stimmen zum Spiel des SV Meppen Martin Wagner: „Wir waren die dominantere Mannschaft“

Von Henning Harlacher

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Martin Wagner präsentierte sich als Zehner sehr agil. Foto: Werner ScholzMartin Wagner präsentierte sich als Zehner sehr agil. Foto: Werner Scholz

Cottbus. Nach einer starken Vorstellung gegen den FC Energie Cottbus endet das Auswärtsspiel des SV Meppen 1:1. Erst in der Nachspielzeit erlöste Nico Granatowski den SVM. Dem Spielverlauf nach, wären aber auch drei Punkte drin gewesen. Die Stimmen zum Spiel:

Linksverteidiger Hassan Amin, der für viele Flanken aus dem Halbfeld sorgte: „Ich denke, unterm Strich geht das Unentschieden in Ordnung. Wir haben heute viel investiert und haben immer wieder mit Flanken gearbeitet, allerdings zu selten einen Abnehmer gefunden. Aber wir haben alles gegeben und uns den Punkt absolut verdient.“

Kapitän und Mittelfeldspieler Martin Wagner, der sich in der Zentrale gut mit Thilo Leugers und Julian von Haacke verstand: „Wir sind durch eine unnötige Situation mit 1:0 in Rückstand geraten. Nach dem 0:1 haben wir aber richtig gut gespielt, waren die dominantere Mannschaft und haben uns sehr gute Chancen herausgespielt. Von daher ist es absolut verdient, dass wir noch einen Punkt mitnehmen. Wenn wir so weitermachen und vorne auch noch die Bälle wegmachen, dann werden wir uns auch noch mehr belohnen.“

Der Spielbericht zur Partie des SVM beim FC Energie Cottbus

Offensivspieler Max Kremer, der sein Startelfdebüt in dieser Saison feierte: „Es ist hochverdient, dass wir hier einen Punkt mitnehmen. Wir haben ein richtig gutes Spiel gemacht. Wir haben viel Druck ausgeübt und uns fußballerisch sehr gut verkauft. Wir hatten viele Chancen, die wir leider nicht gemacht haben. Von daher war es am Ende natürlich noch sehr spannend. Für uns war heute aber noch mehr drin als der Punkt. Wenn wir unsere Chancen nutzen, gewinnen wir das Spiel. Wir haben hinten gegen einen guten Gegner, der offensiv richtig viel Qualität hat, relativ wenig zugelassen.“

Torschütze Nico Granatowski, der in der Offensive immer wieder für Gefahr sorgte: „Ich denke, dass es ein gerechtes Unentschieden ist. Ich habe mir die Bilder im Fernsehen angeguckt und gesehen, dass mein Schuss an die Latte bereits drin gewesen ist, der aber leider nicht zählte. Dann hätten wir hier heute noch mal ein ganz anderes Spiel gesehen. Von daher war der Ausgleich sehr verdient. Ich habe mich über das Tor natürlich gefreut, aber wenn ein anderer getroffen hätte, hätte ich mich genauso gefreut. Das macht die lange Heimfahrt jetzt auf jeden Fall leichter.“

Torhüter Jeroen Gies, der nach dem Elfmeter nur noch selten geprüft wurde: „Wir haben gezeigt, dass wir mithalten können. Wir wurden vom Trainer gut auf die Partie eingestellt. Die Cottbusser hatten ja am Montag noch ein Spiel, vielleicht waren sie am Ende ein wenig kaputt. Aber für uns ist nur der Punkt wichtig.“

Die Partie der Meppener in Cottbus im Live-Ticker

Flügelflitzer Marius Kleinsorge, der für Max Kremer in die Partie kam: „Nach dem Gegentor waren wir die klar bessere Mannschaft. Wir haben uns gute Chancen herausgespielt, machen aber leider kein Tor. In der zweiten Halbzeit waren die Cottbuser scheinbar vom DFB-Pokalspiel gegen den SC Freiburg sehr platt. Es ist verdient, dass wir den Punkt geholt haben.“


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