Ausverkauft bei 12550 Zuschauern SV Meppen: Weniger Kapazität bei Sicherheitsspielen

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Voll besetzt war die Hänsch-Arena beim Derby gegen Osnabrück. Bei Sicherheitsspielen sinkt allerdings die Kapazität. Foto: ScholzVoll besetzt war die Hänsch-Arena beim Derby gegen Osnabrück. Bei Sicherheitsspielen sinkt allerdings die Kapazität. Foto: Scholz

Meppen Mit 12500 Zuschauern war die Hänsch-Arena am Sonntag im Derby gegen den VfL Osnabrück ausverkauft. „Wegen Sicherheitsauflagen“, erläuterte Stadionsprecher Mike Flägel bei der Durchsage.

Etliche Zuschauer wunderten sich beim Derby über die neuerliche Schrumpfkur. Denn erst vor drei Jahren war die Kapazität von 16500 auf 13815 gesunken. Die Reduzierung betraf ausschließlich Stehplätze. Die Daten hatte ein Ingenieurbüro geliefert.

900 Fans im Gästeblock

SVM-Geschäftsführer Ronald Maul und Geschäftsstellenleiter erklären, warum statt der 13696 Zuschauer, die nach dem Umbau (Nordkurve) ins Stadion passten, beim Spiel gegen Osnabrück und allen anderen Partien der höchsten Sicherheitsstufe noch weniger Besucher in der Hänsch-Arena Platz finden, nämlich etwa 12550. In den Gäste-Block auf der Nordkurve passen 900 statt 1050 Fans. Im heimischen Block sind 2000 statt 2880 Zuschauer zugelassen. Zwischen beiden Blöcken wird ein Puffer gebildet. Rund 100 Stehplätze (statt 175) für Gäste gibt es auf der KiKxxl-Tribüne unterhalb von Block K, wo die Anhänger des jeweiligen SVM-Gegners sitzen. Das Kartenkontingent der Gäste beläuft sich auf 370 Sitz- und 1000 Stehplätze).

Sicherheitsspiele von neun auf fünf reduziert

Nach den Erfahrungen der ersten Meppener Drittligasaison wurde die Zahl der Partien mit der höchsten Sicherheitsstufe von neun auf fünf reduziert. Maul verwies auch auf den Einsatz des neuen Sicherheitsdienstes, der „sehr professionell“ unterwegs sei.

„Platz reicht nicht“

Allerdings gehen Maul und Eiken davon aus, dass die Zuschauerzahl von 13696 unrealistisch sei. Zulässig seien laut Versammlungsstättenverordnung vier Personen pro Quadratmeter. „Der Platz reicht nicht“, fürchtet Maul. Doch neue Zahlen gibt es noch nicht.

Knapp 2600 Dauerkarten

Anders bei den Dauerkarten: 2586 Tickets waren es Anfang der Woche. „Eine ordentliche Steigerung“, befindet Eiken. Das Interesse dürfte auch zugenommen haben, weil in der vergangenen Saison bei gerade noch fünf Spielen noch Sitzplatzkarten an der Tageskasse angeboten wurden.


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