Stimmen zum Turnier des SV Meppen Vrzogic: Der HSV war handlungsschneller und cleverer

Von Dieter Kremer


Meppen Hinter dem Hamburger SV und vor Stoke City hat der SV Meppen am Samstag sein eigenes Blitzturnier abgeschlossen. Hier die Stimmen:

Marius Kleinsorge (1:0-Siegtorschütze des SV Meppen gegen Stoke City): Die Erkenntnisse sind die, dass wir es im ersten Spiel sehr, sehr gut gemacht haben. Das umgesetzt haben, was der Trainer uns vor dem Spiel mit auf den Weg gegeben hat und was wir in unter der Woche im Training geübt haben. Dass wir uns nicht verstecken und gut und mutig hinten rausspielen, ohne dass wir uns in Schwierigkeiten bringen. Und Nadelstiche setzen - wie wir es auch im letzten Jahr gemacht haben. Das haben wir gut umgesetzt, weil wir aggressiv waren. Zum zweiten Spiel kann ich wenig sagen. Der Trainer wird auswerten, was wir falsch gemacht haben. Aber ich denke, dass es im Großen und Ganzen sehr gut war, wie wir das gemacht haben. Ich bin positiver Dinge, dass wir das gegen Lotte genauso machen.

Marco Komenda (Meppens Neuzugang von Borussia Mönchengladbach, der in der Innenverteidigung neben Jovan Vidovic spielte): Vor allem im zweiten Spiel haben wir zu große Lücken gehabt zwischen der Abwehr- und Mittelfeldreihe. Ich glaube, die eine Stunde Pause hat uns eher nicht so gutgetan. Sonst allgemein, wenn man das erste Spiel noch mit reinnimmt, war es in Ordnung. Aber trotzdem: So wie wir uns halt im zweiten Spiel präsentiert haben, das geht natürlich gar nicht. Das war einfach nicht gut. Jetzt haben wir noch eine Woche Zeit, um daran zu arbeiten.

David Vrzogic (Meppens Linksverteidiger): Der HSV war cleverer und hat den Ball auch gut laufen lassen. Man sieht, dass sie eine Liga höher spielen und Klasse haben. Die Ballzirkulation ist viel schneller und das Positionsspiel anders - offensiv wie defensiv. Man kriegt den Ball und merkt, dass sofort zwei, drei Gegenspieler um einen herum sind. Man muss auch handlungsschnell sein. Und das haben wir im zweiten Spiel nicht so gut hinbekommen. Im ersten Spiel hatten wir gute Ballstafetten. Haben von hinten gut herausgespielt und wirklich gute Chancen kreiert. Hätten ein, zwei Tore mehr machen können. Aber man hat auch gesehen, dass Stoke individuell gut besetzt war.

Max Kremer (Rechtsaußen des SV Meppen): Gegen den HSV haben wir die ersten 20 Minuten gebraucht, kamen gar nicht gut ins Spiel. Wir haben keinen Zugriff gehabt und waren gefühlt ein bisschen tot, weil die Hamburger das gut ausgespielt haben. Wir hatten auch keine richtige Ordnung. Deswegen haben wir es verloren. Beim Tor spiele ich einen Doppelpass mit Posi (Patrick Posipal, Anm. der Red.). Die Ecke war dann offen und ich habe ihn reingemacht. Wieviel Prozent noch fehlen für Lotte kann man schlecht sagen. Wir haben jetzt eine gute Woche Zeit, uns vorzubereiten. Ich denke, dass wir dann topfit in die Partie gehen werden.


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