Turnier am Samstag ab 14 Uhr SV Meppen: Standortbestimmung gegen HSV und Stoke City

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Duell um die Plätze: Der SV Meppen – mit Fabian Senninger am Ball – trifft beim Turnier auf den Hamburger SV und Stoke City. Foto: ScholzDuell um die Plätze: Der SV Meppen – mit Fabian Senninger am Ball – trifft beim Turnier auf den Hamburger SV und Stoke City. Foto: Scholz

Meppen Standortbestimmung für den SV Meppen vor dem Punktspielstart. Beim KiKxxl-Cup am Samstag ab 14 Uhr in der Hänsch-Arena gegen den Hamburger SV und Stoke City erwartet Trainer Christian Neidhart weitere Aufschlüsse.

„Ein wichtiger Test“, weiß auch Sportvorstand Heiner Beckmann, denn die SVM-Akteure rangeln um die Plätze. Da kommen die Erstligaabsteiger aus der Bundesliga und der Premier League dem Drittligisten neun Tage vor dem ersten Saisonspiel in Lotte gerade recht. Beide wollen direkt zurück ins Oberhaus, sind also geradezu prädestiniert dafür, Meppener Schwächen und Stärken aufzuzeigen.

Alle Positionen doppelt besetzt

SVM-Trainer Christian Neidhart hat natürlich konkrete Vorstellungen, räumt aber ein, dass sich alle Spieler noch empfehlen können. Alle Positionen sind doppelt besetzt, einige Entscheidungen besonders eng. Auf der rechten Abwehrseite zwischen Fabian Senninger und Janik Jesgarzewski etwa. Beide zeigen Vorwärtsdrang, machen Tempo, müssen noch genauer flanken. Wer spielt neben Jovan Vidovic in der Innenverteidigung? Patrick Posipal, Steffen Puttkammer und Neuzugang Marco Komenda sind Alternativen. Komenda könnte auch links spielen, wie David Vrzogic und Hassan Amin.

Gerangel um die Plätze

Offensiv hat Meppen viel Qualität. Auf der Zehnerposition dürfte Luka Tankulic die besten Karten haben. Neben ihm rangeln etwa Mirco Born, Nico Granatowski, Max Kremer und Marius Kleinsorge. Das gilt für Max Wegner oder Deniz Undav in der Spitze. Auf der Doppelsechs läuft es nach Beobachtung der Vorbereitung auf das Duo Thilo Leugers und Martin Wagner hinaus. Dort gibt es dennoch Alternativen. Kandidat für mehrere Positionen ist der noch angeschlagene Markus Ballmert.

Kein kompletter Wechsel

Neidhart sucht weitere Argumente von den Spielern. Er betrachtet die Duelle gegen Stoke City (14 Uhr) und den Hamburger SV (16 Uhr) als ein Spiel, wird zwar einige Veränderungen vornehmen, aber nicht beim zweiten Anpfiff komplett wechseln. Dennoch will der die Spielzeiten „vernünftig aufteilen“. Das Duell Stoke gegen den HSV beginnt um 15 Uhr.

4000 Karten verkauft

Die Zuschauer freuen sich auf das Highlight der Vorbereitung. Rund 4000 Karten wurden im Vorverkauf abgesetzt. Die Fans wollen den lokalen Sympathieträger im Duell mit Top-Gegnern sehen. Obwohl aus der jeweiligen ersten Liga abgestiegen, verfügen beide Kontrahenten über starke Kader. Der HSV, der ZSKA Moskau (1:0) und Rapid Wien (2:1) geschlagen hat, verlässt sich auf gestandene Profis wie Kapitän Aaron Hunt oder Lewis Holtby. Scheinbar kann Jung-Talent Fiete Arp, der eigentlich vor dem Absprung zu Bayern München stand, bleiben. Auf knapp 30 Millionen Euro soll der Etat gesenkt worden sein. Der sechsfache Deutsche Meister, der 1983 den Europapokal der Landesmeister und 1977 den der Pokalsieger gewann, lechzt nach der Rückkehr in die 1. Liga.

Wembley-Torschütze Hurst spielte bei Stoke

Genau wie Stoke City. Der Traditionsklub, Heimat ehemaliger Spieler wie des Schützen des Wembley-Tores Geoff Hurst, Peter Shilton oder Robert Huth, verfügt über einen teuren Kader. Die höchsten Marktwerte haben Torwart Jack Butland (20 Millionen Euro) sowie die Mittelfeldspieler Joe Allen (18) und Badou Ndiaye (15). Das komplette Meppener Aufgebot liegt bei fünf Millionen Euro.

Neuer Fanshop öffnet

Der SVM präsentiert beim Turnier auf dem frischen Rasen weitere Neuheiten: Trikots, VIP-Bereich, Akustik und den rund 50 Quadratmeter großen Fanshop vor dem Stadion zwischen Haupteingang und Geschäftsstelle.


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