Samstag beim Blitzturnier in Meppen HSV: Noch 33 Spieler und jüngster Zweitligakader

Von Kim Patrick v. Harling

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HSV-Trainer Christian Titz soll den Wiederaufstieg schaffen. Foto: imago/ RuhnkeHSV-Trainer Christian Titz soll den Wiederaufstieg schaffen. Foto: imago/ Ruhnke

Hamburg. Zum ersten Mal in der Geschichte geht die Fußball-Bundesliga ohne den Hamburger SV in eine Saison – der Dino, der am Samstag (21. Juli, ab 14 Uhr) beim Blitzturnier des SV Meppen aufläuft, stieg in der vergangenen Spielzeit ab. Der große Umbruch sollte folgen.

Tatsächlich steckt der HSV zwei Wochen vor dem Saisonstart in der 2. Bundesliga gegen Holstein Kiel noch mitten im eben besagten Umbruch. Aktuell stehen noch 33 Spieler (!) bei den Hanseaten unter Vertrag – eindeutig zu viele. Das liegt unter anderem an den zurückgekehrten verliehenen Akteuren, die nun wieder in Hamburg gelandet sind. Die Angreifer Pierre-Michel Lasogga und Batuhan Altintas stehen dem Trainer Christian Titz zur Verfügung. Während Altintas wieder abgegeben werden soll, bauen die HSV-Verantwortlichen auf Lasogga. Der bullige Stürmer soll eine zentrale Rolle bei der Mission „Wiederaufstieg“ einnehmen.

Zudem erhielten gleich elf Spieler aus der eigenen U-23-Mannschaft für die kommende Saison Profiverträge. Der HSV baut auf das Prinzip: jung und günstig. Das zeigt sich auch in den externen Sommerzugängen. Christoph Moritz (1. FC Kaiserslautern) ist der einzige Neue, den man mit seinen 28 Jahren als Routinier bezeichnen kann. Manuel Wintzheimer (19) vom FC Bayern München, Jairo Samperio (25) von UD Las Palmas, Khaled Narey (23) von Greuther Fürth und der Schotte David Bates (21) von den Glasgow Rangers sind ebenfalls junge Spieler. Der HSV verzeichnet mit einem Altersdurchschnitt von 22,9 Jahren den jüngsten Kader der 2. Bundesliga.

Um den Kader zu verkleinern und vor allem, um das Portemonnaie zu entlasten, sollen noch einige Großverdiener den Volkspark verlassen. Zum Verkauf stehen weiterhin Kyriakos Papadopoulos, Albin Ekdal, Filip Kostic und Jann-Fiete Arp, an dem Bayern München Interesse haben soll. Allgemein ist der Schock bei den Fans nach dem ersten Abstieg der Vereinshistorie verdaut. Der Zuspruch und die Unterstützung in der Stadt sind beeindruckend. In kürzester Zeit waren alle Tickets für das erste Saisonspiel gegen Kiel (3. August) verkauft. Auch für die Fans des SV Meppen ist das Nordderby interessant: Der Ex-Torjäger der Emsländer, Benjamin Girth, läuft für Holstein auf.


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