3500 Kubikmeter Boden werden abtransportiert Bauarbeiten für Rasenheizung im SV Meppen-Stadion haben begonnen

Von pm/hdw

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Meppen. Weniger als 48 Stunden nach dem letzten Heimspiel des SV Meppen gegen Rot-Weiß Erfurt haben Techniker und schwere Maschinen damit begonnen, den Rasen der Hänsch-Arena abzutragen. In den kommenden rund sieben Wochen werden eine neue Rasenheizung, weitere Flutlichtscheinwerfer und weitere Teile der Beschallungsanlage montiert.

Wer am frühen Montagvormittag den Hauptplatz des Stadions noch einmal betreten wollte, könnte der Vermutung erlegen sein, einige Rotten Wildschweine hätten den Rasen durchpflügt. Denn da hatten Mitarbeiter der Stadt Meppen und Techniker mehrerer Firmen schon begonnen, das Grün, das den Verantwortlichen im Januar und Februar wegen des gefrorenen Bodens so viel Kopfzerbrechen bereitet hatte, in handliche, kleinere Teile zu zerlegen. Nachdem Granatowski und zweimal Tankulic die Treffer zum 3:0 für die Gastgeber erzielt hatten, musste sehr schnell gehandelt werden.

Schwere Baumaschinen

„Der alte Rasen muss in dieser Woche noch aus dem Stadion heraus getragen werden“, erklärt Bauleiter Daniel Jansen von der Stadt Meppen. Parallel würden die Elektroarbeiten für die neue Lautsprecheranlage an der Alten Tribüne beginnen. „Dazu kommen noch einige Beleuchtungsmaßnahmen, die ebenfalls an der Alten Tribüne installiert werden, damit das Licht für die TV-Übertragungen zukünftig ausreichen wird.“ Weiter dürfe man nicht vergessen, dass rund 3500 Kubikmeter Boden aus dem Stadion geschafft werden müssten, erklärt er die Anwesenheit der schweren Baumaschinen.

Heizung mit 1,2 Megawatt Leistung

„Danach werden wir mit den Heizrohr-Verteilern beginnen, auf denen später der neue Boden liegen wird“, erklärte Jansen weiter. Sieben Wochen werden man auf jeden Fall benötigen. Im Mittelwert werden etwa 50 Zentimeter Boden abgetragen, damit die neue Heizung eingebaut werden kann. „Dann wird noch die neue Dränage eingefräst“, erklärt er die benötigte Zeit weiter. Die neue Heizungsanlage hat eine Leistung von 1,2 Megawatt und soll in Zukunft entweder mit Öl oder Gas betrieben werden.


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