Die Stimmen zum SVM-Sieg gegen RW Erfurt Meppens Posipal: „Runder Abschluss einer grandiosen Saison“

Von Henning Harlacher

Luka Tankulic feiert mit Benni Girth (r.) und Fabian Senninger. Die Nummer 23 des SVM war mit seinem Doppelpack der Mann des Tages im Spiel gegen RW Erfurt. Foto: Werner ScholzLuka Tankulic feiert mit Benni Girth (r.) und Fabian Senninger. Die Nummer 23 des SVM war mit seinem Doppelpack der Mann des Tages im Spiel gegen RW Erfurt. Foto: Werner Scholz

Meppen. Grandioses Wetter, überragende Stimmung und ein fußballerischer Augenschmaus. Beim 3:0-Sieg gegen RW Erfurt kam beim SV Meppen alles zusammen. Keine Frage, dass nach dem Abpfiff gute Laune garantiert war. Die Stimmen zum Spiel.

Nico Granatowski, der mit seinem Tor zum 1:0 den Sieg einleitete: „Es ist immer schön ein Tor zu erzielen, für mich persönlich ist das aber nicht so wichtig. Für mich fühlen sich auch Vorlagen wie Tore an. Die Unterstützung war natürlich überragend, aber das hat sich die Mannschaft die ganze Saison über erarbeitet. Ein wirklich toller Abschluss vor eigenem Publikum.“

Benni Girth, der ausnahmsweise Granatowski und Tankulic bei den Toren den Vortritt gelassen hat: „Der Sieg steht natürlich im Vordergrund, von daher fällt es mir auch nicht schwer, mal nicht getroffen zu haben. Es hat riesig Spaß gemacht und das Ergebnis sagt natürlich alles. Wir haben nicht ganz so gut in die Partie gefunden und leichte Fehler gemacht, waren dann aber qualitativ klar besser. Vor solchen Fans zu spielen mit so einem Zuschauerschnitt macht unheimlich Spaß. Schön, dass man so etwas miterleben kann und ich hoffe, dass es nächste Saison sogar noch ein paar mehr Leute werden.“

Patrick Posipal, der die Stimmung kaum fassen konnte: „Wir konnten uns mit dem 3:0 auf die richtige Art und Weise von den Fans verabschieden. Wir haben vor einer tollen Kulisse gespielt, die Fans haben wieder ordentlich Stimmung gemacht. So war es ein runder Abschluss einer grandiosen Saison. Für Bremen haben sich auch nochmal über 2000 Zuschauer angemeldet, da werden wir selbstverständlich auch nochmal alles geben. Das dürfte für uns wie ein Heimspiel werden.“

Das Spiel gegen RW Erfurt im Live-Ticker

Torben Deters, der nach seiner Einwechslung verzweifelt versucht hat, sein erstes Drittligator zu erzielen: „Es war die gesamte Saison über schön, vor diesem Publikum zu spielen. Ich hätte bei einer solchen Stimmung natürlich gerne ein Tor erzielt. Zuletzt gegen Großaspach hatte ich schon zwei Möglichkeiten und heute kurz vor Schluss auch nochmal, aber es soll einfach nicht sein. Vielleicht ja nächste Woche in Bremen.“

Marcel Gebers, der hinten nichts anbrennen ließ: „Wir haben in der Höhe verdient gewonnen. In der zweiten Hälfte haben wir den Gegner gut laufen lassen und haben einige Torchancen kreiert. Am Ende hätte sogar noch ein oder zwei Tore mehr fallen können. In der ersten Halbzeit haben wir uns zuerst noch etwas schwer getan, aber waren dann eindeutig besser.“

Mike Steven Bähre, der ebenfalls vor dem Anpfiff verabschiedet wurde, aber ganz eventuell wie Teamkollegen Fabian Senninger doch noch eine Zukunft im Emsland hat: „Ich habe mich von Anfang an in der Mannschaft wohl gefühlt. Die Mannschaft hat mich super aufgenommen. Für mich ist es kein einfacher Abschied. Ich bin schon ein bisschen traurig, da es für mich ab Sommer hier eventuell nicht weiter geht, da mir die Mannschaft sehr am Herzen liegt. Ich hätte mich heute natürlich gerne mit einem Tor verabschiedet, aber am Ende haben wir gewonnen und das zählt.“

Der Spielbericht: SV Meppen – RW Erfurt

Menno Heerkes, der in der zweiten Halbzeit für den Doppeltorschützen Luka Tankulic eingewechselt wurde und sein letztes Spiel für den SVM absolviert hat: „Letzte Saison habe ich noch sehr viel gespielt, dieses Jahr leider kaum noch, aber ich habe mich in Meppen immer sehr wohl gefühlt. Es fällt mir natürlich schwer heute sein letztes Spiel vor diesem tollen Publikum zu haben. Es hat aber nochmal richtig Spaß gemacht.“

Die Spieler bedanken sich für die große Unterstützung vor dem Anpfiff bei den Fans. Foto: Scholz

Martin Wagner, der auch gerne als Kapitän auf dem Platz gestanden hätte: „Wir haben eine sensationelle Saison gespielt. Natürlich will man sich dann zum Abschluss vor den eigenen Fans auch nochmal beweisen. Mir fiel es heute enorm schwer, nicht auflaufen zu können. Da tut das Herz natürlich schon ein bisschen weh. Die Jungs haben das aber überragend gemacht und verdient gewonnen.“