Meppener legt eine Pause ein Kleinsorge: „Höchstwahrscheinlich mein letztes Saisonspiel“

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Meppen. Das Heimspiel gegen den Halleschen FC war für Marius Kleinsorge vom SV Meppen womöglich dessen letztes in dieser Saison. Am Montag entscheidet sich, ob der Rechtsaußen wegen seiner Schambeinentzündung operiert wird oder eine längere Pause einlegt. Nach dem 2:2 stand Kleinsorge Rede und Antwort.

Herr Kleinsorge, war nach der starken ersten Halbzeit nach der Pause der Tank leer?

In der ersten Halbzeit machen wir es eigentlich gut. Unser einziges Manko ist, dass wir die Tore nicht schießen. Eigentlich müssen wir 2:0 oder 3:0 führen. Dann gehen wir in die Kabine und sagen, dass wir so konsequent weitermachen müssen, machen dann aber individuelle Fehler, bei denen wir uns nicht absprechen. Dann liegen wir ganz schnell 2:1 zurück. Natürlich ist es dann zum Einen auf dem Platz brutal schwer, und Halle hat es am Ende auch nicht so schlecht verteidigt. Ich glaube, am Ende ist es auch ein bisschen Karma. Dadurch, dass die halt sehr oft am Boden gelegen und sich viel Zeit gelassen haben. Natürlich haben wir das Glück auch ein bisschen erzwungen. Dann machen wir halt in der 90. das glückliche 2:2. Richtig damit zufrieden sein können wir, glaube ich, nicht. Weil nach der ersten Halbzeit auf jeden Fall mehr drin war. Aber wir sind jetzt wieder vier Spiele ungeschlagen. Und das ist jetzt nach dem Klassenerhalt, den wir geschafft haben, sehr gut.

Gehen Sie davon aus, dass es heute ihr letztes Saisonspiel war, da Sie am Montag wegen Ihrer Schambeinentzündung zum Arzt gehen?

Natürlich hoffe ich, dass ich noch mal spielen kann. Aber ein bisschen habe ich mich schon von dem Gedanken verabschiedet. Weil wir es ganz klar abgesprochen haben, egal, ob es eine OP gibt oder einfach nur eine Pause. Höchstwahrscheinlich ist es mein letztes Spiel in dieser Saison gewesen.

Seit wann haben Sie diese Probleme?

Ich laufe damit schon vier-, fünf Monate herum, glaube ich. Ich hatte immer Schmerzen und habe versucht, mich durchzubeißen und das Beste zu geben. Und jetzt war die Absprache, dass ich mich nach dem Klassenerhalt früh genug operieren lasse.

Inwiefern hoffen Sie, ähnlich wie Thilo Leugers in der Vorsaison schnell wieder spielen zu können?

Deswegen entscheiden wir es ja schon am Montag. Nach der OP dauert es ungefähr sechs Wochen, bis alles verheilt ist. Dann bin ich halt noch im Urlaub und komme voller Kraft wieder zurück. Und werde wieder voll angreifen.

Warum gab es nach dem Schlusspfiff kurz Tumulte?

Vielleicht sind die Emotionen etwas hochgekocht. Am Ende ist es ein bisschen ausgeartet, aber sie haben sich ja zum Glück schnell wieder gefangen.


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