Wiedersehen mit Markus Krösche platzt Neidhart: „Wir haben ein freundschaftliches Verhältnis“

Von Kim Patrick von Harling

Volle Haupttribüne beim Dienstagabendspiel des SV Meppen gegen den SC Paderborn. Foto: Werner ScholzVolle Haupttribüne beim Dienstagabendspiel des SV Meppen gegen den SC Paderborn. Foto: Werner Scholz

Meppen. Um 20.26 Uhr am gestrigen Dienstag war es soweit: Die Zuschauerzahl wurde bekannt gegeben. 6659 fanden den Weg zum Spiel des SV Meppen gegen den SC Paderborn (0:0) in der Hänsch-Arena. Somit war es offiziell: Der Aufsteiger hat die 100.000-Zuschauer-Marke geknackt. Insgesamt besuchten sogar 104.885 Zuschauer die 15 Heimspiele des SVM. Meppens Trainer Christian Neidhart hatte sich auf ein Wiedersehen mit Paderborn-Geschäftsführer Markus Krösche gefreut – dieses platzte.

Krösche reiste aus gesundheitlichen Gründen nicht mit in das Emsland. Die beiden absolvierten gemeinsam die Fußballlehrer-Ausbildung. „Wir haben ein freundschaftliches Verhältnis. Alle haben zehn Monate aufeinandergehockt“, erklärte Neidhart. „Allgemein war der Kurs sehr eng zusammen.“ In Lerngruppen hatten Neidhart und Krösche zusammengearbeitet. „Ich kann mich aber nicht mehr an das Thema erinnern, das waren so viele“, sagte Neidhart und lacht dabei. „Kröschi hatte mir noch gesagt, dass wir zusehen sollen, den KSC (0:2) und Wiesbaden (1:3). zu ärgern“, erinnerte sich Neidhart. Paderborn als Spitzenreiter blickt in Richtung 2. Bundesliga. Bereits Erstliga-Erfahrung sammelte Krösche sogar als Coach. Von 2015 bis 2017 assistierte er Roger Schmidt bei Bayer Leverkusen als Co-Trainer.

Zeitweise Cheftrainer in der 1. Bundesliga

In der Zeit zwischen dem 28. Februar und 5. März im Jahr 2016 übernahm Krösche sogar die Cheftrainer-Position. Der Grund: Roger Schmidt wurde eine Innenraumsperre aufgebrummt. In dieser Zeit (23. bis 25. Spieltag) sammelte Leverkusen nur einen Punkt, erzielte fünf Treffer und kassierte selbst zehn Tore. Aufgrund einer erneuten Innenraumsperre für Schmidt leitete Krösche das Team Ende Oktober 2016 während des DFB-Pokal-Spiels gegen die Sportfreunde Lotte (3:4 nach Elfmeterschießen) und der Bundesliga-Partie gegen den VfL Wolfsburg (2:1).