Kapitän läuft mit Söhnen ein SV Meppen: Martin Wagners Familien-Auftritt

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Meppen. Stolz betrat Martin Wagner am Samstag den Rasen der Hänsch-Arena, unter dem Applaus von 5456 Zuschauern. Als Kapitän des SV Meppen eine Selbstverständlichkeit. Doch dieses Mal war das Heraustreten aus dem Spielertunnel etwas Besonderes. An Wagners Händen: seine beiden Söhne Leo (3) und Ben (6).

„Das war das erste Mal überhaupt. Es war wirklich schön, mit den Beiden an der Hand einzulaufen“, berichtete Wagner nach dem Spiel. Dabei konnte er sich ein Grinsen nicht verkneifen. „So sahen sie auch mal, wie es ist, vor so vielen Menschen ins Stadion zu kommen.“ Der Kapitän führte seine wohl zwei größten Fans unter lautstarkem Beifall der SVM-Anhänger auf den Rasen.

„Das war ein Erlebnis“

„Man hat schon vorher, zu Hause, ein wenig gesprochen und sie vorbereitet. Aber die beiden haben sich sehr gefreut, das war ein Erlebnis für sie“, berichtete Wagner. Ben und Leo Wagner lernen zurzeit das Fußballspielen bei den Mini-Kickers in Teglingen, zusammen mit ihren Teamkollegen durften sie das Erlebnis eines Profifußballers schon einmal erfahren.

Marius Kleinsorge begehrt bei Anhang

Auch nach dem Spiel widmeten sich die Fußballprofis den jüngsten Fans. Während sich Marius Kleinsorge im Gespräch mit einem Journalisten befand, rief eine Gruppe Kinder aus der Südtribüne unentwegt und in einer ohrenbetäubenden Lautstärke: „Marius, Marius, Marius.“ Zum Ende des Gesprächs hin, machte ihn auch sein Teamkollege Erik Domaschke darauf aufmerksam, dass ihn seine Fans brauchen würden. Der Keeper selbst hatte zuvor zahlreiche Autogramme gegeben, unter anderem setzte er seinen Namen auf einen Fanschal. „Die Fans versuchen, einen aufzubauen. Dann nickt man und versucht, das Beste daraus zu machen und es im nächsten Heimspiel umzusetzen“, sagte Domaschke. Die Chance hierzu haben die Meppener bereits am Dienstag, wenn es gegen den SC Paderborn geht.

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Spieler oder Ordner?

Einen Auftritt wie die Wiesbadener wird der Spitzenreiter in der Hänsch-Arena nicht hinlegen – zumindest optisch. Gemeint sind die außergewöhnlichen Auswärtstrikots der Hessen. Die fast schon leuchtend neongelbe Bekleidung sorgte auf der neuen Haupttribüne ordentlich für Gesprächsstoff – und nicht nur dort. In der ersten Halbzeit, während einer Spielunterbrechung, keimte eine Diskussion zwischen dem Schiedsrichter-Betreuer, dem Sicherheitsdienst und dem Schiedsrichterassistenten vor der alten Tribüne auf. Hintergrund: Die Ordner trugen Leibchen mit derselben neongelben Farbe wie die Gäste. Der Assistent bemängelte, dass es quer über den Platz schwierig sei, zu erkennen, ob zum Beispiel wirklich Abseits angezeigt werden muss oder ein Ordner der „Sünder“ ist. Der Ordnungsdienst-Chef lehnte es jedoch ab, dass die Ordner die Jacken ablegen. Das Ende vom Lied. Sowohl die Wiesbadener als auch die Ordner blieben beim Neongelb.


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