Die Stimmen zum Spiel des SV Meppen Marius Kleinsorge: „Ein gebrauchter Tag“

Von Kim Patrick von Harling

Marius Kleinsorge und der SV Meppen verloren gegen den SV Wehen Wiesbaden mit 1:3. Foto: Werner ScholzMarius Kleinsorge und der SV Meppen verloren gegen den SV Wehen Wiesbaden mit 1:3. Foto: Werner Scholz 

Meppen. Es waren kuriose Gegentore, die die Drittliga-Fußballer des SV Meppen am Samstag beim 1:3 (0:1) gegen den SV Wehen Wiesbaden in der heimischen Hänsch-Arena kassiert haben. Da waren sich alle Emsländer einig – die Stimmen zum Spiel.

Sascha Mockenhaupt, SV Wehen Wiesbaden: „Mit Fußballspielen war wenig auf dem Platz, das wussten wir aber vorher schon. Darauf mussten wir uns einstellen, das haben beide Mannschaften gut gemacht. Wir machen nach der Halbzeit direkt das 2:0, zu diesem Zeitpunkt war Meppen nicht schlechter. Wir haben einen Lauf, dann gewinnt man solche Spiele. Am Ende war es vielleicht auch einen Tick zu hoch.“

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Markus Kolke, SV Wehen Wiesbaden: „Wir wussten, dass wir auf eine sehr gute Mannschaft treffen, die als Aufsteiger die 3. Liga gut angenommen hat. Wir sind durch den Kampf ins Spiel gekommen und haben am Ende auch verdient gewonnen.“

Marius Kleinsorge, SV Meppen: „Ärgerlich. Wir hauen uns die Dinger selber rein. Ich glaube, wir haben es gar nicht schlecht gemacht bis zum 1:0. In der Pause haben wir uns gesagt, dass wir noch einmal alles reinhauen wollen, um etwas mitzunehmen. Aber nach dem Rückstand ist es verdammt schwer gegen einen Aufstiegsfavoriten, wieder zurückzukommen. Dann kam noch einmal ein Lebenszeichen mit unserem Tor. Aber im Großen und Ganzen ist es ein gebrauchter Tag.“

Erik Domaschke, SV Meppen: „Wir kriegen das erste Tor unglücklich, in der zweiten Halbzeit haben wir uns die Dinger dann fast selbst reingeschlagen. Nach dem 1:3 haben wir noch versucht, zu drücken. Aber Wiesbaden hat auch weniger gemacht. Das Ende vom Lied: Wir haben die drei Punkte liegen gelassen.“

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Martin Wagner, SV Meppen: „Das Spiel war anfangs auf Augenhöhe mit vielen langen Bällen, ein wenig zerfahren. Dann bekommen wir ein saudummes 0:1. In der zweiten Halbzeit ist dann klar, dass es nicht einfach war, einem Rückstand gegen eine Spitzenmannschaft hinterherzulaufen. Gerade bei diesen Platzverhältnissen. Wiesbaden hat die Räume eng gemacht. Den letzten Biss, den letzten Willen haben wir vermissen lassen.“

Marcel Gebers, SV Meppen: „In der Anfangsphase war es total ausgeglichen. Das 0:1 war ganz kurios, Vidovic bekommt den Ball ins Gesicht, ansonsten hätte Domaschke den Ball ganz locker abgefangen. Total ärgerlich. In der ersten Halbzeit war es ansonsten ein typisches 0:0-Spiel. Wir haben dann fünf bis sieben Minuten völlig den Faden verloren. Nach dem 0:3 war das Spiel gelaufen. Im Endeffekt war das keine gute Leistung von uns.“

Janik Jesgarzewski, SV Meppen: „In der ersten Halbzeit war es sehr ausgeglichen, das 0:1 kommt aus dem Nichts. Danach waren wir nochmal etwas druckvoller, aber da hat uns vielleicht die letzte Aggressivität gefehlt, um den Ausgleich zu erzielen. Dann nehmen wir uns viel vor, aber dann steht es auf einmal 0:3. Und man weiß gar nicht so richtig, warum.“