Meppens Spieler zur KSC-Partie Marius Kleinsorge: „Am Ende fehlen mir die Worte“

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Karlsruhe. Die Spieler des SV Meppen waren sich einig: Da ist mehr drin gewesen beim 0:2 (0:1) gegen den Karlsruher SC. Vor allem in der zweiten Halbzeit zeigten sich die Emsländer bärenstark – die Stimmen zum Spiel.

Marius Kleinsorge, SV Meppen: „Wir haben gut von hinten rausgespielt. Am Ende fehlen uns ein wenig die Worte, wir haben ein gutes Auswärtsspiel gemacht. Wenn wir das 1:1 in der ersten Halbzeit machen, gewinnen wir womöglich noch die Partie. Der KSC hat nicht viel gemacht. Sie haben nur auf die Fehler gewartet. Das ist dann natürlich die Qualität von denen, dass sie diese Fehler ausnutzen. Auf das Spiel im Wildparkstadion haben wir uns gefreut. Man weiß, was hier mal war. Wir waren deshalb besonders motiviert.“

Steffen Puttkammer, SV Meppen: „Insgesamt war es ein ordentliches Auswärtsspiel. Man hat aber gesehen, dass Karlsruhe eine abgezockte Truppe ist. Wir hatten mehr Ballbesitz und zwei, drei gute Möglichkeiten. Bei einer Spitzenmannschaft wie Karlsruhe muss man die machen, um etwas mitzunehmen.“

Marcel Gebers, SV Meppen: „In der ersten Halbzeit war die Partie ausgeglichen, dann macht Karlsruhe eine von drei Chancen. In der zweiten Hälfte hatten wir gefühlt 80 Prozent Ballbesitz. Wir haben den Ball gut laufen lassen. Vom spielerischen her kann man der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wenn wir das alles halt spielerisch lösen wollen, passiert so ein Fehler wie beim 0:2. Wir haken das Spiel jetzt ab und sind voller Zuversicht, dass wir gegen Wehen Wiesbaden drei Punkte holen.“

David Vrzogic, SV Meppen: „Wir haben eine gute Partie abgeliefert und von hinten raus gut agiert. Dann geraten wir durch einen Konter in Rückstand, Fink macht ihn eiskalt rein. Die Chance zum Ausgleich nutzen wir nicht. Wenn man sieht, dass extra ein Sonderzug mitfährt, ist es ein schönes Erlebnis für alle gewesen – mit dem falschen Ergebnis.“

Martin Wagner, SV Meppen: „Man hat eine couragierte Leistung von uns gesehen, bekommen dann ein dummes 0:1. Das hätten wir leicht verhindern können. Beim 0:2 haben wir uns auch dumm angestellt. Ansonsten haben wir fußballerisch eine gute Partie gezeigt. Wir haben nur verpasst, die Tore zu machen. So wirst du bei den Fehlern eiskalt bestraft in Karlsruhe. Ich bin ja auch schon ein wenig älter (lacht). Aber es ist schon schön, hier im Wildpark zu spielen, auch wenn ich bereits einige Male hier gespielt habe.“

Benjamin Girth, SV Meppen: „Wir haben ein ordentliches Auswärtsspiel gemacht, hatten gute Aktionen. Es wäre ein Wendepunkt gewesen, hätte ich den Ausgleich gemacht. Dann können wir vielleicht auch etwas mitnehmen. Der Torwart hatte bei der Möglichkeit einen guten Reflex, ich wollte den Ball ins kurze Eck köpfen. Das ist ein Ding, das ich machen muss, das weiß ich. Das ärgert mich sehr, das war sicherlich ein kleiner entscheidender Punkt im Spiel. Vielleicht war das auch das Quäntchen Glück, das uns gefehlt hat.“

Anton Fink, Karlsruher SC und Doppeltorschütze: „Wichtig ist, dass wir als Mannschaft erfolgreich sind. Jeder Einzelne soll die Bedürfnisse und das Ego hinten anstellen. Wir haben noch sehr schwierige Spiele vor der Brust. Der Erfolg der Mannschaft steht im Vordergrund.“


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