Fünf Partien in 16 Tagen Nachholspiel des SV Meppen gegen Jena am 4. April

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Nicht bespielbar war der Platz in der Hänsch-Arena Anfang März. Die vor gut zwei Wochen ausgefallene Partie gegen Carl Zeiss Jena wird am 4. April nachgeholt. Foto: Heiner HarnackNicht bespielbar war der Platz in der Hänsch-Arena Anfang März. Die vor gut zwei Wochen ausgefallene Partie gegen Carl Zeiss Jena wird am 4. April nachgeholt. Foto: Heiner Harnack

Meppen. Jetzt ist auch das zweite Nachholspiel des SV Meppen terminiert. Der Drittligaaufsteiger trifft am 4. April um 19 Uhr in der heimischen Hänsch-Arena auf den FC Carl Zeiss Jena.

Das Duell gegen den Mitaufsteiger aus Thüringen war ursprünglich für den 3. März angesetzt, wurde aber wegen der widrigen Platzverhältnisse bereits zwei Tage zuvor abgesetzt. Auf dem hart gefrorenen Boden wäre die Verletzungsgefahr für die Fußballer zu groß gewesen. Am 25. Spieltag war bereits das Spiel des SV Meppen gegen den SC Paderborn ausgefallen. Diese Partie wird am 27. März nachgeholt. Damit warten gleich zwei englische Wochen in Folge auf die Blau-Weißen, die als einziger Drittligist noch nicht über eine Rasenheizung verfügen. Die ist nach DFB-Statuten erst im zweiten Jahr der Ligazugehörigkeit Pflicht und soll im Sommer installiert werden.

Samstag in Karlsruhe

Am Samstag tritt der SVM beim Karlsruher SC an, und hat danach eine einwöchige Ruhepause. Doch dann folgen gleich fünf Spiele in nur 16 Tagen, vier davon in der Hänsch-Arena: Gegen den SV Wehen Wiesbaden (24.3., 14 Uhr), gegen den SC Paderborn (27.3., 19 Uhr), bei Fortuna Köln (31.3., 14 Uhr), gegen den FC Carl Zeiss Jena (4.4., 19 Uhr) und gegen den Halleschen FC (8.4., 14 Uhr).

Jena zusätzlich im Pokal gefordert

Für Jena könnte die Belastung noch größer werden, denn für die Thüringer stehen die Punktspiele gegen Zwickau (31.3.), Meppen (4.4.) und in Paderborn (7.4.) sowie das Halbfinale im Landespokal beim Spitzenreiter der Landesklasse Süd, SV Borsch, am 2. April auf dem Programm. Das wären vier Partien in acht Tagen. Der Verein dürfte sich um die Verlegung des Pokalspiels bemühen.

„Spieler brennen auf einen Einsatz“

Meppens Co-Trainer Mario Neumann nimmt die Zusatzbelastung seines Teams gelassen. „Man kann es sowieso nicht ändern. Dann wird gespielt statt trainiert.“ Im Meppener Kader stünden genug Akteure, „die auf einen Einsatz brennen“, verweist er auf personelle Alternativen, „wenn wir nicht von Verletzungen und Sperren betroffen sind“. Darüber hinaus habe sich der SVM mit dem deutlichen Abstand zu den Abstiegsrängen eine Position erarbeitet, dass der zusätzliche Druck nicht zu groß sei. Zudem gebe es in der Phase der englischen Wochen keinen großen Reisestress.

Jetzt gegen vier der fünf Top-Klubs

„Wir haben interessante Gegner“, verweist Neumann auf die Duelle mit dem Karlsruher SC, der seit der Niederlage in Meppen, also seit 18 Spieltagen, ungeschlagen ist, SV Wehen Wiesbaden, SC Paderborn und Fortuna Köln. In den nächsten Partien treffen die Emsländer also auf vier der fünf Top-Klubs der Liga. In der Hinrunde holten sie gegen diese Gegner neun Punkte. „Dabei hoffen wir auf viele Zuschauer, die die Mannschaft unterstützen“, sagt Neumann. „Wir wollen die Saison veredeln.“


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