Längster Drittliga-Einsatz SV-Meppen-Eigengewächs Deters: Darauf kann ich aufbauen

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Zufrieden über seinen längsten Einsatz in der 3. Liga: Thorben Deters (r. – im Zweikampf mit Alexander Winkler) wurde für den SV Meppen im Spiel gegen Unterhaching zu Beginn der zweiten Halbzeit eingewechselt. Foto: ScholzZufrieden über seinen längsten Einsatz in der 3. Liga: Thorben Deters (r. – im Zweikampf mit Alexander Winkler) wurde für den SV Meppen im Spiel gegen Unterhaching zu Beginn der zweiten Halbzeit eingewechselt. Foto: Scholz

Meppen. In seinen ersten neun Drittliga-Spielen ist SV-Meppen-Eigengewächs Thorben Deters zu 135 Einsatz-Minuten gekommen. Am Samstag beim 1:1 gegen Unterhaching kamen 45 Minuten dazu. „Darauf kann ich aufbauen“, sagt er im Interview.

Wie war der längste Einsatz in der 3. Liga?

Es hat mich super gefreut, dass ich mal etwas länger spielen durfte. Ich hoffe, dass ich noch mal etwas Elan nach vorne reinbringen konnte. Unterhaching hatte in der zweiten Halbzeit nicht mehr die großen Möglichkeiten. Ich hatte das Gefühl, dass wir etwas mehr am Drücker sind, auch in Sachen Tor. Zum Schluss fehlte vielleicht die letzte Spritzigkeit. Es blieb beim Unentschieden. Das gefühlt 30. in dieser Saison. Für mich war es schön, etwas länger zu spielen, und dass der Trainer Vertrauen in mich gesetzt hat. Darauf kann auch ich aufbauen. Ich denke, dass ich einige Aktionen hatte. Vielleicht klappt es mal mit einem Spiel von Beginn an. Darauf arbeite ich diese Saison hin.

Sie haben sofort Beifall bekommen. Wie schwer ist es, wenn man nach der Halbzeitpause eingewechselt wird?

Ich glaube, es ist schwieriger, als wenn man zur 60., 70. oder 80. Minute reinkommt. Dann kann man mehr Spritzigkeit reinbringen. So ein Spiel entwickelt sich auch vom Tempo her. Deswegen ist es immer ganz dankbar, wenn man von Anfang an spielt. Dann bekommt man alles direkt mit. Wir wollten den Gegner natürlich direkt unter Druck setzen. Da musste ich gleich vorne den Gegner anlaufen.

Hat der SV Meppen nach gutem Beginn nach dem Strafstoß den Faden verloren ?

Den Eindruck hatte ich auch. Wir waren in den ersten Minuten sofort da. Ich hatte das Gefühl, dass wir dran sind. In Osnabrück war es anders rum. Da war der VfL dran und wir haben das Tor gemacht. Dieses Mal macht Haching das Tor. Man kann Mike Bähre keinen Vorwurf machen. Er ist ein junger Spieler. Das hätte mir genauso passieren können. Nach dem Elfmetertor in Rückstand zu gehen und hinterherzulaufen, ist im Heimspiel nicht so dankbar.

Es gab vor der Pause etliche Fehlpässe im Aufbauspiel...

Das gehört vielleicht dazu. Wir versuchen hinten rauszuspielen, da gehört Risiko dazu. Das hat häufig ganz gut geklappt. Wenn es nicht gelingt, brennt hinten der Baum. Aber wenn wir uns hinten rauskombinieren, haben wir vorne ganz gute Möglichkeiten. Heute ist es schiefgegangen.

Haben Sie mit Ihrem Vater Bernd über Unterhaching gesprochen?

Nein, nicht großartig. Vor dem Spiel in Unterhaching hat er gesagt, dass er dort ganz gerne gespielt hat. Aber mehr nicht.

Er saß auf der Tribüne. War er zufrieden?

Ich weiß es nicht. Ich habe noch nicht mit ihm gesprochen. Aber ich hoffe es. Nicht, dass ich Lack kriege (grinst). Das glaube ich nicht. Vater weiß, dass ich immer Gas gebe. Ich finde es gut, dass er versucht, bei jedem Spiel da zu sein. Ich bin gespannt, was er sagt. Vielleicht sagt er auch in der einen oder anderen Situation, dass ich besser etwas anderes gemacht hätte, mir vielleicht noch etwas mehr hätte zutrauen können. Darüber reden wir ganz entspannt.


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