Duell der Torjäger SV Meppen will die 40-Punkte-Marke knacken

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Drängt beim Heimspiel gegen Unterhaching in die Meppener Erstformation: Luka Tankulic (am Ball)  macht beim Training viel Dampf. Foto: ScholzDrängt beim Heimspiel gegen Unterhaching in die Meppener Erstformation: Luka Tankulic (am Ball) macht beim Training viel Dampf. Foto: Scholz 

Meppen. Endlich wieder ein Heimspiel! Der SV Meppen will Im Aufsteiger-Treffen mit der Spielvereinigung Unterhaching am Samstag um 14 Uhr in der heimischen Hänsch-Arena die jüngsten Auswärtspunkte vergolden.

„Wenn man auswärts etwas geholt hat, dann muss man zu Hause nachlegen“, weiß Trainer Christian Neidhart. „Dadurch werden die Punkte richtig wertvoll.“ Bei drei Partien in fremder Umgebung in Folge - die Heimspiele gegen Paderborn und Jena sind ausgefallen - sammelten die Emsländer immerhin fünf Zähler. Gegen den Gast aus Bayern können sie schon frühzeitig die 40-Punkte-Marke knacken. „Dann brennt nichts mehr an“, stellt der SVM-Coach fest. Der Sicherheitsabstand zur Abstiegszone beträgt vor dem 29. Spieltag satte 15 Zähler.

Leugers und Kleinsorge gesperrt

Die Emsländer, die bei zwei Spielen Rückstand sechs Punkte weniger aufweisen als Unterhaching, müssen beim Vergleich mit dem besten Aufsteiger umstellen. Denn Marius Kleinsorge (fünfte Gelbe Karte) und Thilo Leugers (10.) sind gesperrt. Dafür ist David Vrzogic, der beim 2:2 in Osnabrück mit dem Fuß umgeknickt ist, schon seit Donnerstag wieder im Training.

Verschiedene Optionen für Neidhart

Neidhart hat verschiedene Optionen: Für Vrzogic könnte wieder Fabian Senninger in die Startelf rücken. Auf der Sechser-Position wären der im Derby eingewechselte Steffen Puttkammer und Patrick Posipal, der vergangenen Samstag 30 Jahre alt geworden ist, aber in Osnabrück zuschauen musste, eine Möglichkeit. Mike Bähre, der im defensiven Mittelfeld gut zurechtkommt, könnte den Part weiter übernehmen. Ansonsten müsste der aus Hannover geliehene Winter-Zugang weiter vorrücken. Dort meldet ein weiterer Neuer im Training nachhaltig Ansprüche an: Luka Tankulic, der seine Knieverletzung auskuriert hat. „Er ist heiß wie Frittenfett“, schmunzelt Neidhart, der Montag die letzten Prüfungen beim Fußball-Lehrer-Lehrgang in Hennef ablegen muss. Mit Max Kremer verfügt er über eine weitere Möglichkeit. „Wir haben Alternativen“, stellt der Trainer fest, der bei aller Zufriedenheit über den Punktgewinn beim Derby in Osnabrück mit dem Hinweis auf individuelle Fehler bei den Gegentoren einen klaren Kontrapunkt gesetzt hat.

Duell der Top-Torjäger

Samstag kommt es auch zum Duell zweier brandgefährlicher Torjäger: Meppens Benjamin Girth, der in 25 Partien 13 Tore geschossen hat, trifft auf Stephan Hain (FC Augsburg, München 1860 – 24 Erst-, 76 Zweitligaspiele), der in 27 Partien 16 Treffer erzielte. Für Wirbel in der Offensive sorgt der junge Sascha Bigalke. Sonderaufgaben verteilt Neidhart gegen die spielerisch starken Unterhachinger allerdings nicht.

Höchste Niederlage in Bayern

Die höchste Saisonniederlage beim 0:4 in Unterhaching sorgt beim SVM-Trainer nicht für Groll. Er kann sie durch englische Woche mit der langen Anfahrt und „Fair-Play-Theater“ in Jena, dem emotionsgeladenen Derbysieg gegen Osnabrück, dem Kräfteverschleiß und der erneut langen Reise nach Unterhaching erklären. „Die Jungs waren einfach auf.“ Dieses Mal steckt ihnen nur die Partie in Osnabrück in den Beinen.

Schromm ließ rotieren

Gäste-Trainer Claus Schromm, der schon im Spätsommer seinen Vertrag bis 2010 verlängerte, ließ nach dem Sieg am vergangenen Samstag in Großaspach rotieren, um Kräfte für Meppen zu schonen. Sein Team musste sich mit einem Punkt gegen Schlusslicht Erfurt begnügen.


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