Samstag beim VfR Aalen SV Meppen: Neidhart denkt über Veränderungen nach

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Kandidat für die Rückkehr in die Startelf des SV Meppen ist Steffen Puttkammer (l.). Die Emsländer treten beim VfR Aalen an. Foto: ScholzKandidat für die Rückkehr in die Startelf des SV Meppen ist Steffen Puttkammer (l.). Die Emsländer treten beim VfR Aalen an. Foto: Scholz 

Meppen. Beim SV Meppen scheinen beim Punktspiel am Samstag um 14 Uhr beim VfR Aalen Veränderungen möglich. Denn mit Steffen Puttkammer meldet sich eine Stammkraft zurück. Zudem macht sich Trainer Christian Neidhart Gedanken über die Ausrichtung seiner Elf.

„Die Überlegung ist da, mal etwas anders zu machen“, stellt Neidhart fest. Gegen eine starke Mannschaft könne der SVM die Abwehr stärken. Oder auf eine „komplett offensive Variante“ setzen, um mehr Druck zu machen. Zum Thema suchte er auch das Gespräch mit der Mannschaft. Das Ergebnis ist wohl erst bei der Aufstellung am Samstag im Ostalb Stadion zu erkennen. Denn festgelegt hatte sich der Coach, der erst am Donnerstag vom Fußball-Lehrer-Lehrgang zurückkehrte, noch nicht. Neidhart musste morgens um 8 Uhr noch eine Klausur nachschreiben. Der Stress in den letzten Wochen vor Ende der Ausbildung im nächsten Monat ist groß.

Puttkammer Kandidat für die Startelf

Verzichten muss der SVM in Aalen nur auf Haris Hyseni (doppelter Bänderriss) und Luka Tankulic, der möglichst bald wieder ins Mannschaftstraining einsteigen will. Da mischt Puttkammer, der sich ebenfalls beim Spiel in Magdeburg verletzte, schon seit rund zwei Wochen wieder mit. Er ist Kandidat für die Start-Elf. Neidhart bestätigt diese Überlegung. Puttkammer hat seinen Platz im Meppener Team auf der Sechser-Position gefunden, auf der in Zwickau Mike Bähre spielte. Der Winter-Neuzugang, wie Fabian Senninger eine Leihgabe von Hannover 96, kann auch in andere Rollen schlüpfen. Dass er in Aalen beginnen wird, scheint ziemlich sicher. Nur wo, das lässt Neidhart offen. „Dann muss mal einer draußen bleiben“, formuliert er salopp. Das könnte in der Offensive oder auf der Doppel-Sechs der Fall sein.

Aalen am Gast vorbeigezogen

Neidhardt schätzt den Gastgeber, der gerade öffentlich bekannt hat, dass er nicht mehr an eine Aufstiegsmöglichkeit glaubt, hoch ein. Dafür sprechen auch die Zahlen. Die Baden-Württemberger sind nach drei Siegen in den vergangenen vier Spielen am SVM vorbeigezogen und belegen Tabellenplatz sieben. 27 der insgesamt 37 Zähler sammelte Aalen daheim.

Morys mit vier Toren in den letzten beiden Spielen

Mit Matthias Morys stellt der VfR den viertbesten Schützen der Liga. Der 30-Jährige, der wie der Karlsruher Fabian Schleusener insgesamt elf Mal traf, erzielte zuletzt in Erfurt (1:0) und gegen Sonnenhof Großaspach (4:1) vier Tore. Mal läuft Mors als Teil der Doppelspitze, mal auf Außen auf, aber immer mit viel Tempo. „Alle wissen es, aber viele können es trotzdem nicht verhindern“, weiß Neidhart. „Man muss sich darauf einstellen.“ Allerdings kassierte die Meppener Defensive in drei von vier Partien nach der Winterpause keinen Gegentreffer.

VfR-Torjäger dabei

Hinter dem VfR-Torjäger stand zunächst noch ein Fragezeichen. Beim Training am Mittwoch rasselten er und Mitspieler Cagatay Kader mit den Köpfen zusammen, zogen sich Platzwunden zu und mussten im Krankenhaus behandelt werden. Trainer Peter Vollmann, der in der Defensive ohne die verletzten Lukas Lämmel, Patrick Schorr und Sebastian Vasiliadis sowie den gesperrten Torben Rehfeldt noch mehr Personalsorgen hat, kann den Torjäger aber offenbar einsetzen.

Im Hinspiel viel investiert

Wie stark Aalen ist, erfuhr der SVM im Hinspiel (1:1). In der ersten Halbzeit habe das Team des erfahrenen Vollmann, der in der nächsten Saison durch den Essener Agirios Giannikis ersetzt wird, seiner Mannschaft deutlich die Grenzen aufgezeigt, erinnert sich Neidhart. Andererseits hätte seine Elf im zweiten Durchgang erkannt, dass es selbst auch spielerisch einem starken Gegner beikommen könne. „Da haben wir viel investiert und überzeugt. Das war überragend und wichtig für die Mannschaft.“


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