Um 16.35 Uhr waren alle Tickets weg SV Meppen verkauft alle 2500 Osnabrück-Karten an einem Tag

Von Dieter Kremer

Um 12 Uhr öffnen die Kassen. Die Schlange an der Lathener Straße ist lang. Foto: HarnackUm 12 Uhr öffnen die Kassen. Die Schlange an der Lathener Straße ist lang. Foto: Harnack

Meppen. Um 16.35 Uhr kam die offizielle Bestätigung: Alle Karten weg! Gleich am ersten Tag des Vorverkaufs sind alle rund 2500 Eintrittskarten für den Derbyauftritt des SV Meppen in Osnabrück (6. März, 19 Uhr) verkauft worden.

Etwa eine Stunde nach Öffnung der Kassen waren bereits alle 1400 Stehplatztickets vergriffen. Eine Viertelstunde später fast alle Sitzplatzkarten. „Natürlich findet es auch der SV Meppen sehr schade, dass keine weiteren Tickets mehr vorrätig sind“, so der SVM in einer Pressemitteilung. Aber man könne leider an der Situation nichts ändern. Der VfL Osnabrück hatte den Emsländern sogar mehr als die üblichen zehn Prozent des Gesamtkontingents des Stadions zur Verfügung gestellt. Eigentlich bietet der VfL den Gästefans 200 Sitz- und 1500 Stehplätze an. Das Stadion an der Bremer Brücke fasst 16.667 Zuschauer (6192 Sitz- und 10475 Stehplätze). 14.885 (5155/9730) sind überdacht.

Keine „schwarzen Kanäle“

In seiner Pressemitteilung betont der SV Meppen, dass keine Karten über irgendwelche „schwarzen Kanäle“ bereits vorab vergeben worden seien. „Diese Vorwürfe, die in einigen Blogs erhoben worden sind, weisen wir hiermit zurück. Wir haben völlig ehrlich die Karten am heutigen Montag ab 12 Uhr der Öffentlichkeit angeboten.“

Drei Kassen geöffnet

Am Haupteingang des SVM waren am Montag ab 12 Uhr drei Kassen geöffnet. An der Lathener Straße hatte sich ab 11 Uhr eine Schlange gebildet. Im Vorfeld war klar: Es werden lediglich vier Karten pro Person abgegeben. Zudem wurden sie nur an den Stadionkassen verkauft. „Ein Verkauf über das Online-Portal oder andere Vorverkaufsstellen war definitiv nicht möglich“, teilte der SVM mit. Ein Stehplatz kostete elf Euro (Vollzahler), ermäßigt neun Euro. Wer sitzen will, musste 25 Euro zahlen.

Karten nur in der SVM-Geschäftsstelle

Der SV Meppen weist darauf hin, dass Meppener Zuschauern, die Tickets für den Heimbereich in Osnabrück kaufen, der Zutritt zum Stadion verwehrt werden kann. Im Online-Shop des VfL Osnabrück ist eine Postleitzahlensperre für die Region Meppen eingerichtet. Eintrittskarten für die Gästebereiche werden ausschließlich über den SV Meppen verkauft, teilte VfL-Pressesprecher Sebastian Rüther im Vorfeld mit.

1987 kamen 21000 Zuschauer

Der SV Meppen tritt erstmals seit dem 17. September 1999 wieder zu einem Punktspiel bei der Ersten des VfL in Osnabrück an. Damals verloren die Emsländer vor 16.000 Zuschauern mit 0:3.

Granatowski schießt Tor des Tages

Im Hinspiel siegte der SV Meppen in der bis auf ganz wenige Plätze ausverkauften Hänsch-Arena mit 1:0. Das Tor des Tages erzielte Nico Granantowski.