Nach 0:2-Niederlage gegen Rostock David Vrzogic: „Wir haben Hansa vor Probleme gestellt“

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David Vrzogic (rechts) mit Erik Domaschke. Foto: Werner ScholzDavid Vrzogic (rechts) mit Erik Domaschke. Foto: Werner Scholz

Meppen. Erstmals nach der Winterpause stand David Vrzogic für den SV Meppen im Spiel gegen Hansa Rostock auf dem Platz. „Ich bin Teamspieler“, betont der Linksverteidiger nach der 0:2-Heimniederlage.

Herr Vrzogic, warum hat es heute gegen Rostock nicht gereicht?

Ich glaube, wir hätten gefühlt noch bis morgen spielen können. Wir haben alles reingehauen. Im Nachhinein haben wir in der zweiten Halbzeit einmal nicht aufgepasst. Dann fällt das 2:0, was der Genickschlag war.

Wie schwierig war es, sich an die Bedingungen heranzutasten?

Die anderen mussten auch darauf spielen. Es war nicht das beste Filetstück, sage ich mal. Aber es ging. Der Ball rollte. Und wir haben versucht, Fußball zu spielen, soweit es ging. Haben auch viel mit langen Bällen agiert. Ich glaube, wir hatten auch gute Möglichkeiten. Es ist ja nicht so, dass wir keine hatten.

Was wurde in der Pause angesprochen? Noch mehr auf die zweiten Bälle zu gehen?

Ja, das auch. Wir haben gesagt, dass die beiden Außen, Marius (Kleinsorge, Anm. der Redaktion) und Grana (Granatowski) weiter ins Zentrum gehen, damit wir die zweiten Bälle kriegen. Und dass wir genauso wie in den letzten 15, 20 Minuten noch mal agieren. Weil das ja wirklich sehr gut war, und da haben wir Hansa vor Probleme gestellt. Das haben wir versucht, in der zweiten Halbzeit zu machen. Ich denke, anfangs ist uns das auch gelungen. Bis zum Gegentor, das der Genickschlag war.

Sie standen in den letzten Wochen nicht immer in der Startelf. Wie schwierig war es, reinzukommen?

Ich bin Teamspieler. Wenn der Trainer mich aufstellt, dann bin ich da. Und versuche, mein Bestes zu geben. Auch den anderen gönne ich es immer zu spielen. Es geht um den Gesamterfolg des SV Meppen. Da muss sich nicht jede einzelne Person in den Vordergrund stellen. Der Trainer hat am Donnerstag zu mir gesagt, dass er mich spielen lässt. Das hat mich auch sehr gefreut. Und ich habe versucht, alles reinzuhauen – wie jeder andere von uns auch.


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