Die Stimmen zum Spiel Meppens Jesgarzewski: „Platzverhältnisse eine Katastrophe“

Von Kim Patrick von Harling

Thilo Leugers, Mike Steven Bähre (rechts) und der SV Meppen gingen trotz einer guten Leistung leer aus. Foto: Werner ScholzThilo Leugers, Mike Steven Bähre (rechts) und der SV Meppen gingen trotz einer guten Leistung leer aus. Foto: Werner Scholz 

Meppen. Ein schwieriger Boden, ein unnötig frühes Gegentor und ein Fehler zur Entscheidung: Die Spieler und Trainer des SV Meppen äußern sich nach dem 0:2 (0:1) gegen Hansa Rostock am Samstag zu den besonderen Verhältnissen – die Stimmen zum Spiel.

Janik Jesgarzewski, der sein erstes Spiel in diesem Jahr absolvierte: „Platzverhältnisse waren natürlich eine Katastrophe, grenzwertig. Natürlich will man trotzdem spielen und muss sich anpassen. Wir durften nicht in Schönheit sterben, eher über lange Bälle kommen. Das ist uns am Ende der ersten Halbzeit gut gelungen. Dann gehen wir nochmal Risiko, dann passiert uns ein Fehler, der uns das Genick bricht.“

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Dennis Geiger, der in der Schlussphase für Marius Kleinsorge ins Spiel kam: „Wir hatten am Anfang Probleme, dann sind wir auch über den Kampf besser in die Partie gekommen. Das war auf dem Platz auch die einzige Möglichkeit.“

Marcel Gebers, der als kopfballstarker Spieler gegen Ende in die Spitze ging: „Das war heute ein Kampfspiel. Dass der Platz nicht gut bespielbar werden würde, wussten wir schon in der Trainingswoche. Wir wollten das Spiel unbedingt durchziehen. Heimspiele sind immer schön, wir haben den Kampf angenommen. Die letzten 60 Minuten waren wir ebenbürtig und hätten ein Tor verdient gehabt. Wir können selbstbewusst nach Zwickau fahren.“

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Mario Neumann, Co-Trainer des SV Meppen: „Es war ein Wahnsinnsspiel, auch von den Bedingungen her. Es ging schlecht für uns los. Nach dem 0:1 sind wir richtig gut zurückgekommen. Blaswich hält ein, zweimal überragend. In der zweiten Halbzeit hatte Rostock dann keine Chance und erzielt aus dem Nichts das 2:0. Dann war es gegessen.“

Mike Steven Bähre, der seine Startelfpremiere für den SV Meppen gab: „Ich habe selten so ein hart umkämpftes Spiel gesehen. Auf dem Platz war es nicht möglich, über das Spielen zu kommen. Es musste über den Kampf gehen. Ab Mitte der ersten Halbzeit kann man uns keinen Vorwurf machen. Uns hat das Quäntchen Glück gefehlt. Persönlich hat es riesig Spaß gemacht, vor dieser Kulisse zu spielen. Das hat Bock auf mehr gemacht. Die Stimmung war überragend, die Fans haben uns über 90 Minuten lang gepusht.“ (Weiterlesen: Polizei zieht positive Bilanz nach Risikospiel)