57:86 im DBBL-Pokal Girolive-Panthers verlieren klar gegen Bundesligist Hannover

Meine Nachrichten

Um das Thema Sport Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.


Osnabrück. Gegen die souverän punktenden Basketballerinnen des TK Hannover hatten die Girolive-Panthers einfach nicht genug entgegenzusetzen. Die Osnabrückerinnen verloren in der zweiten Runde des DBBL-Pokals vor heimischem Publikum mit 57:86 (25:43).

Schon im munteren ersten Viertel wurde der Klassenunterschied deutlich: Der Erstligist aus Hannover offenbarte in der Defensive keine Lücken und traf vorne zuverlässig. Nach den ersten zehn Minuten betrug die Punktdifferenz so schon zwölf Punkte (14:26). Diese Führung gaben die Gäste über den Abend nicht wieder ab.

Doch die OSC Panthers kämpften tapfer. Gegen den wie eine Wand verteidigenden Turn-Klubb setzte sich vor allem die wuselige Jenny Strozyk durch. Sie erzielte insgesamt 14 Punkte, die meisten aus der Nahdistanz. Den Panthers gelangen mehrere kluge Pässe und immer wieder ein schnelles Aufbauspiel. Doch bei der Chancenverwertung haperte es. Zur Halbzeit war der Rückstand auf 18 Punkte angewachsen.

Zwei Verletzte

Die zweite Hälfte ging mit hohem Tempo weiter. Bei einem Gerangel um den Ball auf dem Boden verletzte sich Hannovers Janne Bartsch am Kopf und musste vom Feld. Wenig später musste Panthers-Aufbauspielerin Melina Knopp mit lädiertem Knöchel vom Platz, nachdem sie heftig umgeknickt war.

Das Spiel taugte insgesamt als guter Test für den Ligaalltag, berichtete Trainer Mario Zurkowski nach der Partie. „Wir haben versucht, defensive Varianten zu trainieren, vor allem in der zweiten Halbzeit.“ Für die vielen jugendlichen Spielerinnen im Team sei es eine wertvolle Erfahrung gewesen.

Zwei Leistungsträgerinnen fehlten

Mit den beiden Leistungsträgerinnen Dara Taylor und Milica Milosev hätte der Spielausgang offener sein können, sagte Zurkowski. So wurde seine Bank mit dem Ausfall von Knopp noch kürzer. Ob die drei Verletzten bald wieder ins Training einsteigen, sei noch offen.

Ramona Tews, mit 18 Zählern Topscorerin der Panthers, sprach von einer lehrreichen Partie: „Wenn die punktmäßig immer wieder weggezogen sind, war es schwer, gegenzuhalten.“ Die Spielerfahrung gegen den Erstligisten habe aber eines klar gemacht: „Wir müssen auf jeden Fall physischer spielen. Das werden wir in die Liga mitnehmen.“

Weiterlesen: Panthers können es nur spannend – wieder eng beim 74:71


Endstand: 57:86 (14:26, 11:17, 18:25, 14:18)

Panthers: Knopp 7 Punkte, Dölle, Strozyk 14/1 Dreier, Eichmeyer, Tews 18/1, Enochs, Wegner 7/2, Myers-Sanders 7, Gustafsson 4.

TK Hannover: Gobeljic 10, Brajkovic, Stammberger 3/1, Colic 6/2, Jeltema 19/3, Vente, Bartsch, Matejcikova 5/1, Thimm 4, Grigoleit 12, Reddick 15/2, Mihalyi 12/2.

Trefferquote Nah-/Mitteldistanz: 44 % zu 49 %, Dreier: 31 % zu 35 %, Rebounds: 39/39, Assists: 11/11, Turnovers: 21/11.

Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN