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10.01.2017, 13:57 Uhr KOMMENTAR ZUR NEUEN WM-REGELUNG

WM mit 48 Teams: aufgeblähter, ungerechter, schlechter

Ein Kommentar von Benjamin Kraus


Heimeliger Glaspalast? Das FIFA-Hauptquartier in Zürich. Foto: AFPHeimeliger Glaspalast? Das FIFA-Hauptquartier in Zürich. Foto: AFP

Osnabrück. Wahlversprechen eingelöst: Erst haben die Delegierten der kleinen Nationen für Gianni Infantino als neuen FIFA-Präsidenten gestimmt, heute kann er mit der Einführung der Mega-WM-Endrunde mit 48 Teams ihre Chancen erhöhen, an dieser teilzunehmen. Für den weltweiten Vorzeige-Wettbewerb des Fußballs werden die Konsequenzen drastisch sein: Das Turnier wird aufgeblähter und unattraktiver, der Modus ist ungerechter und anfälliger für Schiebung – und das sportliche Niveau wird schlechter. Ein Kommentar.

Mit wenig ernst zu nehmenden Exoten wie Gibraltar, Anguilla, San Marino, Osttimor und den Britischen oder auch den Amerikanischen Jungferninseln zählt die FIFA aktuell 211 Mitgliedsverbände. Mit 48 von ihnen darf künftig ein knappes Viertel

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