Hoch gelobt, tief gefallen Was aus diesen Fußball-Wunderkindern wurde

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Wurde in der 89. Spielminute mit 14 Jahren bei Galatasaray Istanbul eingewechselt: Mustafa Kapi. Screenshot: NOZ/Quelle: Galatasaray TVWurde in der 89. Spielminute mit 14 Jahren bei Galatasaray Istanbul eingewechselt: Mustafa Kapi. Screenshot: NOZ/Quelle: Galatasaray TV

Osnabrück. Sie sind jung, sie begeistern und sie werden ganz schnell mit den großen Stars des Fußballgeschäfts verglichen und als deren Nachfolger angekündigt: Fußball-Wunderkinder. Sie werden hoch gelobt, sind aber auch schon oft tief gefallen. Hier gibt es Übersicht über die einstigen Wunderkinder.

Vergangene Woche stand Karamoko Dembele von Celtic Glasgow in den Schlagzeilen. Er debütierte als 13-Jähriger in der U20-Mannschaft des schottischen Vereins. Die europäischen Topclubs sollen bereits ihre Fühler nach dem Wunderkind ausgetreckt haben. Jetzt sorgte Mustafa Kapi bei Galatasaray Istanbul für Aufsehen. Der 14-jährige Nachwuchskicker wurde gegen Lewski Sofia in der 89. Spielminute eingewechselt. Ihm wird eine große Zukunft prophezeit, so wie anderen Wunderkindern zuvor.

Norwegisches Mega-Talent

Als der Norweger Marin Ödegaard mit 15 Jahren jüngster Debütant und Torschütze in der ersten Liga seiner Heimat auf sich aufmerksam machte, standen die europäischen Topclubs Schlange. Auch Bayern München wollte das norwegische Mega-Talent verpflichten. Ödegaard entschied sich im Alter von 16 Jahren für Real Madrid und kam in der Primera Divisón auch als jüngster Spieler zum Einsatz. Allerdings wurde er anschließend nur noch in der zweiten Mannschaft von Real eingesetzt und sollte schon nach Frankreich verliehen werden.

Deutsches Juwel

Auch einem deutschen Spieler wurde schon eine große Zukunft als Spielmacher vorausgesagt. Als 16-Jähriger wechselte Alexander Merkel 2008 vom VfB Stuttgart zum AC Mailand. Zunächst lief es für Merkel gut, er debütierte als 18-Jähriger in der Champions League. Nach mehreren Stationen in Italien, England und in der Schweiz landete der Offensivspieler 2016 beim VfL Bochum. Die ganz große Karriere bei einem Topclub in Europa blieb dem Ex-Stuttgarter verwehrt.

Entführung vorgetäuscht?

Als Savio Nsereko 2009 für 8,5 Millionen Euro aus Italien auf die Insel zu West Ham United wechselte, erhielt der deutsche Fußballspieler mit Wurzeln in Uganda viele Vorschusslorbeeren. Die Erwartungen an ihn konnte Savio aber nicht erfüllen. Was folgte, war eine jahrelange Odyssee durch Europa. Währenddessen soll Savio 2012 sogar seine eigene Entführung vorgetäuscht haben, um Geld von seiner eigenen Familie zu erpressen. Das dementierte der Fußballspieler aber später. Aktuell steht er beim litauischen Verein FK Lietava Jonava unter Vertrag.

Wunderkinder, die es geschafft haben

Natürlich gibt es auch die Fußball-Wunderkinder, die den Durchbruch geschafft haben. Das berühmteste Beispiel dürfte der argentinische Fußballspieler Lionel Messi vom FC Barcelona. Der inzwischen mehrfach ausgezeichnete Weltfußballer absolvierte sein erstes Pflichtspiel für die erste Mannschaft von Barca am 16. Oktober 2004 – mit 17 Jahren.

Zunächst in der Heimat geblieben

Ebenfalls 17 Jahre alt bei seinem Debüt war Neymar. Der Brasilianer wurde in seiner Heimat als Juwel betrachtet. Real Madrid wollte ihn nach einem Probetraining schon mit 14 Jahren nach Spanien lotsen, aber Neymar blieb in Brasilien. Nachdem er 2009 den Sprung in die Profi-Mannschaft vom FC Santos geschafft hatte, wechselte er 2013 zum FC Barcelona und ist seitdem Teamkollege von Messi.


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