US Open Tennis: Die Fakten zum Finale von Angelique Kerber

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Vor 20 Tagen unterlag Angelique Kerber (links) der Tschechin Karolina Pliskova im Finale von Cincinnati. Foto: imago/Icon SMIVor 20 Tagen unterlag Angelique Kerber (links) der Tschechin Karolina Pliskova im Finale von Cincinnati. Foto: imago/Icon SMI

Osnabrück. Samstag spielt Angelique Kerber um den Titel bei den US Open. Dabei trifft sie mit Karolina Pliskova auf eine alte Bekannte, der sie erst vor 20 Tagen unterlag. Das Match ist das 41. Finale auf Grand-Slam-Niveau mit deutscher Beteiligung. Weitere Fakten zum Endspiel finden Sie hier in der Übersicht.

Angelique Kerber ist nach Steffi Graf erst die zweite deutsche Frau, die es in ein Endspiel bei den US Open schafft. Achtmal spielte Graf zwischen 1987 und 1996 um den Titel in Flushing Meadows, fünfmal gewann die ehemalige Nummer-Eins der Weltrangliste den Titel. 1993 schlug sie mit Helena Sukova eine Tschechin 6:3 und 6:3. Auch Kerber spielt am Samstag gegen eine Tschechin. (Hier weiterlesen: Kerber-Finale live im TV und Livestream)

42. Endspiel mit deutscher Beteiligung

Das Endspiel wird das 42. Finale bei einem Grand-Slam-Turnier mit deutscher Beteiligung sein. Nach den Australian Open und Wimbledon 2016 ist es Kerbers drittes Endspiel. Steffi Graf ist mit 31 Finalteilnahmen die überragende deutsche Tennisspielerin. Hilde Krahwinkel Sperling stand 1931 im Endspiel von Wimbledon, wo sie im einzigen rein-deutschen Finale der Tennisgeschichte mit 2:6 und 5:7 gegen Cilly Aussem unterlag. Zwischen 1935 und 1937 gewann Krahwinkel Sperling dreimal die French Open. Cilly Aussem schaffte es in Frankreich 1931 ins Finale und gewann gegen die Britin Betty Nuthall. Helga Niessen stand 1970 im Endspiel der French Open und verlor 2:6 und 4:6 gegen die Australierin Margaret Court. An gleicher Stelle unterlag Sylvia Hannika 1981 mit 2:6 und 4:6 gegen die Tschechoslowakin Hana Mandlikova im Endspiel. Sabine Lisicki schaffte 2013 den Sprung ins Wimbledon-Finale, unterlag dort jedoch der Französin Marion Bartoli 1:6 und 4:6. (Hier weiterlesen: Kerber: „Nummer eins nach Steffi eine Ehre“)

Kerber führt im direkten Vergleich

Kerbers Gegnerin Karolina Pliskova wurde in Louny im Nordwesten Tschechiens geboren. Aktuell wohnt sie in Monte Carlo und hat in ihrer Karriere bereits sechs WTA-Turniere gewonnen, zuletzt im August in Cincinnati im Endspiel gegen Kerber. Durch den Finaleinzug wird sie ab Montag auf Platz sechs der Tennis-Weltrangliste geführt. Vor den US Open 2016 hatte sie es bei einem Grand-Slam-Turnier noch nie über die dritte Runde hinaus geschafft. Ihre Zwillingsschwester Kristyna ist ebenfalls Tennisprofi und steht auf Platz 122 der Weltrangliste. Auf ihrem Weg ins Finale schlug Pliskova unter anderem Venus und Serena Williams. Bekannt ist die Tschechin für ihren starken Aufschlag.

Siebenmal trafen Kerber und Pliskova bisher aufeinander. Viermal gewann Kerber, dreimal Pliskova. Dreimal standen sich die beiden Tennisspielerinnen in einem Endspiel gegenüber. 2015 schlug Kerber die Tschechin in Birmingham auf Rasen mit 6:7, 6:3 und 7:6. Im gleichen Jahr schlug die Deutsche ihre Kontrahentin in Stanford auf Hartplatz mit 6:3, 5:7 und 6:4. Vor 20 Tagen behielt Pliskova die Oberhand beim Turnier in Cincinnati auf Hartplatz, wo sie Kerber mit 6:3 und 6:1 klar besiegte.


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