Auftritt als Experte EM 2016: Stefan Effenberg spaltet Fußball-Nation

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Heute als Experte bei der ARD im Studio: Stefan Effenberg. Screenshot: noz.deHeute als Experte bei der ARD im Studio: Stefan Effenberg. Screenshot: noz.de

Osnabrück. Beim SC Paderborn hat er als Trainer den Abstieg in die 3. Fußball-Liga nicht verhindern können – nun aber analysiert er als Experte den großen Fußball auf europäischer Bühne. Der Auftritt von Stefan Effenberg als Experte in der ARD polarisiert – und spaltet die Fußball-Nation.

Darf einer die besten Fußballer Europas kritisieren, der selbst einst wegen einer Stinkefinger-Affäre aus der Nationalmannschaft flog und nun einen Teil der Verantwortung dafür tragen muss, dass der SC Paderborn in die 3. Liga absteigen musste? Die Antwort der meisten Internetnutzer bei Twitter darauf war relativ klar – nein, natürlich nicht. „Effenberg direkt von Paderborn nach Frankreich zur #EURO2016 ! Was. Ein. Aufstieg. Was. Eine. Legende“, twitterte etwa User Jeanvansta noch ironisch, während Klaus Schrage deutlich wurde und schrieb: „Als Trainer ist StefenEffenberg grandios gescheitert. Als EM-Besserwisser in der ARD taugt er offensichtlich.“ (Weiterlesen: Neue Stars am Fußballhimmel: Noy-ah und Bow-a-teng)

Dabei war Effenbergs Auftritt bis dato gar nicht schlecht: Seriös gekleidet in Sakko und Krawatte saß er mit Alexander Bommes im Studio und analysierte klar den Spielverlauf der Partie Spanien gegen Tschechien: Fachlich gut, ohne übertriebene Eitelkeit oder überflüssige Sprüche. Aufgezeigt hat er die Verteidigungs-Taktik der Tschechen mit den zwei engen Defensivketten - und korrekterweise sagte er den Spaniern ein Geduldsspiel voraus.

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