Termin am 1. April Alkohol am Steuer: Effenberg kommt vor Gericht

Von dpa

„Eine riesige Dummheit“ nannte Stefan Effenberg es, betrunken Auto zu fahren. Weil er das selbst getan hat, steht er demnächst vor Gericht. Foto: imago/MIS„Eine riesige Dummheit“ nannte Stefan Effenberg es, betrunken Auto zu fahren. Weil er das selbst getan hat, steht er demnächst vor Gericht. Foto: imago/MIS

München/Paderborn. Kein Aprilscherz: Am 1. April muss Stefan Effenberg auf der Anklagebank im Münchner Amtsgericht Platz nehmen. Der Grund: Der ehemalige Fußball-Profi und aktuelle Trainer des Zweitligisten SC Paderborn war mit Alkohol hinterm Steuer erwischt worden.

Das Gericht bestätigte am Dienstag einen Bericht der „Bild“-Zeitung.

Während des Oktoberfestes 2015 hatte die Polizei Effenberg in München-Schwabing kontrolliert. Nach einem Atemalkoholtest wurde dem früheren Nationalspieler Blut abgenommen. Das Ergebnis lag laut „Bild“ bei 1,4 Promille. Die Grenze für die absolute Fahruntüchtigkeit liegt bei Autofahrern bei einer Blutalkoholkonzentration von 1,1 Promille. Nachdem Effenberg gegen einen Strafbefehl der Justiz Einspruch eingelegt hat, steht jetzt der Gerichtstermin bevor.

Effenberg: „Eine riesige Dummheit“

Effenberg hatte im September um Entschuldigung für seine Fahrt gebeten. „Ich habe einen Riesenfehler gemacht, da gibt es gar nichts zu diskutieren“, zitierte die „Bild“-Zeitung ihn damals. „Es geht hier auch gar nicht darum, dass ich das nach einem Wiesn-Besuch gemacht habe“, erläuterte der 47-Jährige. „Es ist generell eine riesige Dummheit, Auto zu fahren, wenn man etwas getrunken hat. Ich kann dafür nur um Entschuldigung bitten.“