Vertrauliche Dokumente gestohlen Gehaltslisten der HSV-Spieler liegen im Park herum

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Der Rucksack des HSV-Sportdirektors Peter Knäbel wurde gestohlen. Darin befanden sich zahlreiche vertrauliche Dokumente. Foto: dpaDer Rucksack des HSV-Sportdirektors Peter Knäbel wurde gestohlen. Darin befanden sich zahlreiche vertrauliche Dokumente. Foto: dpa

Osnabrück. Die neue Saison beginnt wahrlich nicht gut für den Hamburger SV. Erst das peinliche Aus im DFB-Pokal bei Carl Zeis Jena am Sonntag, nun ist eine weitere Panne ans Licht gekommen. Laut Bericht der „Bild“-Zeitung lagen Verträge und Gehaltslisten der Spieler sowie weitere vertrauliche Dokumente in einem Hamburger Park herum.

Nach dem Fast-Abstieg in der vergangenen Saison sollte beim Bundesliga-Dino Hamburger SV in der neuen Spielzeit endlich wieder Ruhe einkehren. So zumindest die Hoffnung der HSV-Verantwortlichen. Doch daraus scheint erst mal nichts zu werden. Am Sonntag schied der Bundesligist in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen Carl Zeiss Jena aus. Das war jedoch nicht die einzige Panne in der noch jungen Spielzeit.

Liste mit Gehältern

Nach Informationen der „Bild“-Zeitung wurde dem HSV-Sportdirektor Peter Knäbel der Rucksack geklaut. Darin befanden sich zahlreiche vertrauliche Dokumente, unter anderem eine Liste mit den Gehältern und Prämienzahlungen von Spielern und Trainern. Auch weitere private Unterlagen und Knäbels Kreditkarte wurden entwendet.

Eine 38-jährige Altenpflegerin fand das Diebesgut – es lag in einem Hamburger Park verteilt auf dem Boden, schreibt die „Bild“. Sie wollte die Dokumente zwar umgehend wieder ihrem rechtmäßigen Besitzer zukommen lassen, doch das war schwieriger als gedacht.

HSV-Mitarbeiter glauben ihr zunächst nicht

Da Knäbel vor Kurzem umgezogen war, stimmte die Adresse auf seinen Dokumenten nicht mehr. Deshalb rief die Altenpflegerin bei der HSV-Geschäftsstelle an – dort wollte ihr aber zunächst niemand glauben. Erst nach mehreren Versuchen klärte sich die Geschichte auf.

Knäbel vermisst Dokumente nicht

Besonders kurios: Nach dem Bericht hat der HSV-Direktor den Diebstahl zunächst gar nicht gemerkt. Er sei in der Zeit umgezogen, da die Dokumente allesamt etwas älter gewesen seien, habe er sie auch nicht vermisst, wird Knäbel zitiert.

Mittlerweile hat sich der HSV bei der ehrlichen Finderin bedankt, die die Dokumente offensichtlich sehr vertraulich behandelt hat. Zahlen über die Höhe der Gehälter sind nämlich nicht in die Öffentlichkeit gelangt.


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