„Hintermänner sind nun greifbar“ Interview mit Sport-Philosoph Franke zum Anti-Doping-Gesetz

„Ein großer Fortschritt“: Prof. Elk Franke beschäftigt sich seit Jahren mit dem Thema Doping. Foto: Helmut Kemme„Ein großer Fortschritt“: Prof. Elk Franke beschäftigt sich seit Jahren mit dem Thema Doping. Foto: Helmut Kemme

Osnabrück. Zu Beginn des Olympiajahres 2016 soll Deutschland ein Anti-Doping-Gesetz bekommen. Der von Bundesjustizminister Heiko Maas eingebrachte Entwurf des Gesetzes geht nach der parlamentarischen Sommerpause in die zweite und dritte Lesung. Prof. Elk Franke, einer der bekanntesten deutschen Sportphilosophen, beschäftigt sich seit Jahren mit dem Thema Doping und ist ein Befürworter des Gesetzes. Warum, erklärt er in diesem Interview.

Herr Franke, warum brauchen wir überhaupt ein Anti-Doping-Gesetz? Der Wettkampfsport lebt einzig und allein von seiner Faszination als ergebnisoffenes Ereignis – die Spannung kommt aus dem ewig jungen Reiz der Frage: Wie geht’s aus? Grund

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Prof. Elk Franke

ist einer der führenden deutschen Sportphilosophen. Er lehrte bis 2010 an der Humboldt-Universität Berlin im Bereich Kulturwissenschaften zur Philosophie und Soziologie des Sports. Seit Jahren publiziert der 72-Jährige zur Ethik im Sport und zum Doping. Von 2009 bis 2012 war er Leiter eines Forschungsprojekts zu philosophischen und rechtlichen Fragen des Dopings. Zu Beginn seiner Laufbahn war Franke am Fachbereich Sportwissenschaft der Universität Osnabrück tätig. Er lebt in Osnabrück und arbeitet im Vorstand des Großvereins TSG Burg Gretesch mit.

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