Pay-per-View Boxkampf Mayweather gegen Pacquiao nur auf Sky zu sehen

Die Live-Übertragung des Boxkampfes von Floyd Mayweather gegen Manny Pacquiao läuft im Pay-per-View-Verfahren Sonntagnacht von 2.30 Uhr (MESZ) an. Sehen können ihn nur Kunden des Pay-TV-Senders Sky, die zusätzlich zahlen. Foto: Michael Nelson/dpaDie Live-Übertragung des Boxkampfes von Floyd Mayweather gegen Manny Pacquiao läuft im Pay-per-View-Verfahren Sonntagnacht von 2.30 Uhr (MESZ) an. Sehen können ihn nur Kunden des Pay-TV-Senders Sky, die zusätzlich zahlen. Foto: Michael Nelson/dpa

Hamburg. Die Live-Übertragung des Boxkampfes von Floyd Mayweather gegen Manny Pacquiao läuft im Pay-per-View-Verfahren Sonntagnacht von 2.30 Uhr (MESZ) an. Sehen können ihn nur Kunden des Pay-TV-Senders Sky, die zusätzlich zahlen.

20 Euro kostet die Buchung bis zum 1. Mai um 12.00 Uhr, danach 30 Euro. Ohne zusätzliche Bezahlung gibt es am Sonntag Höhepunkte bei Sky Sport News.

„Pay-per-View ist ein Geschäftsmodell, das schon seit dem analogen Zeitalter Mitte der 90er-Jahre existiert“, sagt Dirk Grosse, Direktor für Sportkommunikation bei Sky. „Vor einigen Jahren gab es auch einzelne Eishockey- oder Fußball-Spiele im Pay-per-View-Programm. Wrestling ohnehin und natürlich immer wieder Boxen.“

Grosse sieht Vorteile auch für die Veranstalter. „Mit Pay-per-View hat man als Veranstalter und TV-Sender eine sichere Einnahmequelle zur Finanzierung des Kampfes und nicht wie im Free-TV möglicherweise die Sorge, nach einem sehr kurzen Kampf die eigentlich für die Rundenpausen verkaufte Werbung zu platzieren“, erklärte er. Über den Einzelverkauf von Übertragungen lassen sich Einnahmen generieren, die auf keinem anderen Weg auch nur annähernd erzielt werden. (Weiterlesen: Mayweather und Pacquiao zahm - Tyson wütet: „Schmutz“)

In den USA hat Pay-per-View eine andere Dimension. Dort werden allein drei Millionen Käufer des Kampfes bei den Bezahlsendern HBO und Showtime erwartet. Stolze 100 Dollar kostet die Freischaltung. Das würde die enorme Summe von 300 Millionen Dollar einspielen. Wie viele Sky-Abonnenten in Deutschland den Kampf kaufen, lässt sich nicht voraussagen. Deutschen Sportfans muss die Bedeutung der Boxer zumeist erst erklärt werden. „Der Kampf hat eine eigene Dimension. Diese Kategorie gibt es nicht mehr allzu oft“, betonte Grosse. Im Schwergewicht, das früher mit Profis wie Muhammad Ali, Mike Tyson, Evander Holyfield oder Lennox Lewis das Nonplusultra war, herrscht gegenwärtig Langeweile. Nichts für Pay-per-View. (Weiterlesen: Box-Spektakel zwischen Floyd Mayweather und Manny Pacquiao sorgt für klingende Kassen)


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