„Der perfekte Wurf“ Dokumentarfilm über Basketballer Dirk Nowitzki in deutschen Kinos


Osnabrück. Dirk Nowitzki hat in seinem Leben als Basketball-Profi viel erreicht. Jetzt läuft ein Film über das „Germna Wunderkind“ in den deutschen Kinos an.

Nowitzki verkörpert mit seinem steilen Aufstieg sicher den amerikanischen Traum des Tellerwäschers, der zum Millionär wurde. Auch das Leben neben dem Spielfeld bietet jede Menge Highlights; dennoch ist der gebürtige Würzburger ein sehr bodenständiger Typ geblieben.

In der gigantischen amerikanischen Sportwelt ist er eine der ganz großen Nummern. Was das für den Alltag und das Leben des Stars bedeutet, zeigt der Dokumentarfilm „Der perfekte Wurf“, der in dieser Woche in Deutschland anläuft. Wir haben uns den Film vorab angesehen.

Zunächst war der 2,13 Meter große Hühne, der schon über zwanzig Jahre in den Vereinigten Staaten lebt, nicht davon überzeugt, dass sich Leute für seine Leben abseits des Basketballcourts interessieren könnten. „Der perfekte Wurf“ gibt jedoch einen vielseitigen Einblick in sein privates Umfeld und zeigt den NBA-Superstar von einer persönlichen Seite. Den größten Anteil an seinen sportlichen Erfolg mag er wohl seinem langjährigen Trainer und Berater Geschwindner verdanken, der ihm zu einem einzigartigen Basketballer formte.

Das Verhältnis zu Geschwindner ist freundschaftlich und erstaunte auch die Verantwortlichen der Dallas Mavericks, bei denen Nowitzki schon seine ganze NBA-Karriere spielt. Der Film zeigt auch die Familie Nowitzki, die ihrem Sohn in jeder Lebenslage eine große Stütze war und ihm alle Türen für eine erfolgreiche Karriere öffneten.

Rund zwei Jahre hat der Regisseur Sebastian Dehnardt Nowitzki mit seinem Team begleitet, unter anderem bei seinen Spielen in der US-Basketball-Profiliga NBA und bei seinen gelegentlichen Stippvisiten in Deutschland. In dem Film kommen auch andere Basketballsuperstars vor. Sie heben neben den sportlichen Stärken seine sozialen charakterlichen Eigenschaften hervor. Die Geschichte des „German Wunderkinds“ bietet dem Zuschauer einen Einblick in ein Leben, das sich in erster Linie um Freundschaft, Fleiß und auch Fairness dreht.

Der Film, der durch den WDR kofinaziert wurde, feiert am Dienstag (16.09.2104) in Köln seine Weltpremiere und ist sehr sehenswert.