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Newsticker zur Fußball-WM 2014 Torwart Tim Krul verteidigt sich gegen Kritik

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red/dpa Osnabrück. Der niederländische Nationaltorwart Tim Krul hat sich gegen Kritik wegen der Verunsicherung der gegnerischen Elfmeterschützen im WM-Viertelfinale gegen Costa Rica verteidigt. Alles zur Fußball-WM in unserem Newsticker.

22.45 Uhr: Brasilien will aus dem bitteren WM-Aus für Superstar Neymar zusätzliche Motivation schöpfen für den Halbfinal-Kracher gegen Deutschland. «Wir sind über seinen Verlust traurig, aber wir gehen gestärkt daraus hervor, um unseren Traum wahr zu machen, ins Finale zu kommen und Weltmeister zu werden», sagte Willian am Sonntag im Trainingscamp der Seleção in Teresópolis. Der offensive Mittelfeldspieler vom FC Chelsea gilt am Dienstag (22.00 Uhr MESZ) in Belo Horizonte als erste Alternative für Neymar, der nach seinem Lendenwirbelbruch nicht mehr bei diesem Turnier spielen kann.

21.05 Uhr: Der niederländische Nationaltorwart Tim Krul glaubt nicht, dass er sich unsportlich verhalten hat. «Ich habe nichts Falsches gemacht, ich habe sie nicht in aggressiver Art angeschrien», erklärte der Keeper am Sonntag in Rio de Janeiro. «Ich habe ihnen nur gesagt, dass ich weiß, wohin ihr Schuss geht. Ich habe versucht, in ihren Kopf zu kommen und, sie psychologisch fertigzumachen.»

19.25 Uhr: Brasilien will nach dem WM-Aus für Superstar Neymar zusätzlich motiviert ins Halbfinale gegen Deutschland gehen. «Wir sind über seinen Verlust traurig, aber wir gehen gestärkt daraus hervor, um unseren Traum wahr zu machen, ins Finale zu kommen und Weltmeister zu werden», sagte Willian am Sonntag im Trainingscamp der Seleção in Teresópolis. Der offensive Mittelfeldspieler vom FC Chelsea gilt als erste Alternative für Neymar, der nach seinem Lendenwirbelbruch nicht mehr bei diesem Turnier spielen kann.

17.35 Uhr: Brasilien will Kapitän Thiago Silva im Halbfinale gegen Deutschland unbedingt dabei haben. Der Verband legte bei der FIFA Einspruch gegen die Gelbe Karte des Verteidiger im Viertelfinale gegen Kolumbien ein. Das bestätigte der Fußball-Weltverband am Sonntag in Rio de Janeiro. Thiago Silva hatte für eine Behinderung von Kolumbiens Torwart David Ospina seine zweite Verwarnung im Turnier bekommen und muss deshalb am Dienstag in Belo Horizonte zuschauen.

17.09 Uhr: Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft geht ohne Personalprobleme in das WM-Halbfinale gegen Gastgeber Brasilien. Bis auf den verletzten Shkodran Mustafi stehen alle Profis für die Partie am Dienstag (22 Uhr/ZDF) in Belo Horizonte zur Verfügung. „Wir sind in einer wunderbaren Situation. Alle 22 verfügbaren Spieler sind gesund. Wir freuen uns alle auf das Highlight“, sagte Hansi Flick am Sonntag im Mannschaftquartier Campo Bahia. Dass beim Gegner wichtige Stammkräfte wie Neymar und Thiago Silva fehlen, sieht der Assistenz-Trainer nicht als Vorteil an: „Wir erwarten trotz dieser Ausfälle, dass die Brasilianer das kompensieren und über sich hinauswachsen werden.“

16.25 Uhr: Im Skandal um illegal weiterverkaufte WM-Tickets hat die FIFA den Sohn ihres Vizepräsidenten Julio Grondona und den eigenen Marketing-Partner Match Hospitality zur Abgabe schriftlicher Stellungnahmen aufgefordert. Dies teilte der Fußball-Weltverband am Sonntag in Rio de Janeiro mit. Die FIFA erneuerte ihr Statement, dass bislang kein Mitarbeiter oder Funktionär unter Verdacht stünde oder von den Behörden verhört worden sei. Die FIFA habe insgesamt 141 Tickets zurückverfolgt, die ihr von der Polizei zur Verfügung gestellt worden seien.

15.36 Uhr: Die kolumbianische Fußball-Nationalmannschaft ist nach der ersten WM-Viertelfinalteilnahme ihrer Geschichte von mehr als 100.000 Fans umjubelt in der Heimat empfangen worden. Das Team um Shootingstar James Rodríguez landete am Sonntag kurz vor 8 Uhr (Ortszeit) in Bogotá und machte sich in einem offenen Bus auf den Weg durch die Straßen der Hauptstadt, die einem Meer aus gelben Trikots glichen. „Willkommen zu Hause, glorreiche Auswahl Kolumbiens!“, titelte die Zeitung „El Tiempo“

Neun Spieler vom FC Bayern im Halbfinale

15.18 Uhr:Double-Gewinner FC Bayern München stellt neun Spieler im Halbfinale der Fußball-Weltmeisterschaft und damit so viele Akteure wie kein anderer Club. Neben den deutschen Nationalspielern Manuel Neuer, Philipp Lahm, Jerome Boateng, Bastian Schweinsteiger, Toni Kroos, Mario Götze und Thomas Müller sind auch noch der Brasilianer Dante und Arjen Robben aus den Niederlanden dabei. Mit je fünf Spielern vertreten sind der FC Chelsea dank der Brasilianer David Luiz, Oscar, Ramires und Willian sowie DFB-Spieler André Schürrle sowie Feyenoord Rotterdam. Dort stehen die Oranje-Nationalspieler Stefan de Vrij, Bruno Martins Indi, Daryl Janmaat, Terence Kongolo und Jordy Clasie unter Vertrag. Neben dem FC Bayern ist nur noch Champions-League-Sieger Real Madrid mit Spielern bei drei verschiedenen Halbfinalisten vertreten. Zu Sami Khedira im deutschen Team kommen der Argentinier Angel di María und Marcelo aus Brasilien.

14.59 Uhr: Deutschland trifft im WM-Halbfinale am Dienstag in Belo Horizonte zum 22. Mal auf Brasilien. Die Bilanz spricht für den WM-Gastgeber, der das DFB-Team bereits zwölfmal besiegen konnte. Beim bislang letzten Aufeinandertreffen in einem Testspiel am 10. August 2011 in Stuttgart fügte Deutschland der „Seleção“ aber eine von insgesamt vier Niederlagen zu und siegte nach Toren von Schweinsteiger, Götze und Schürrle mit 3:2. Insgesamt bestritt die DFB-Elf bisher 890 Länderspiele. Davon wurden 517 gewonnen, 181 endeten unentschieden, 192 Begegnungen gingen verloren. Das Torverhältnis beträgt 1999:1058.

14.21 Uhr: Der nigerianische Fußballverband NFF hat trotz Warnungen der FIFA wegen unerlaubter Einmischung der Politik die Verbandsspitze abgewählt. In einer kurzfristig angesetzten Generalversammlung bestätigten die Mitglieder am Samstag die Entlassung von Verbandspräsident Aminu Maigari sowie die vom Sportministerium bestimmte Übergangsleitung. Maigari wird für das vorzeitige Scheitern der „Super Eagles“ und einem Streit um WM-Prämien in Brasilien verantwortlich gemacht. Er war unmittelbar nach der Rückkehr des Teams nach dem Achtelfinal-Aus festgenommen worden. Ein Gericht hatte ihn und Mitglieder der NFF-Exekutive von ihren Aufgaben entbunden. Am Freitag drohte der Weltverband FIFA Nigeria deshalb mit einer Suspendierung.

Zustand von Alfredo di Stéfano weiter ernst

13.33 Uhr: Der Gesundheitszustand des früheren Weltklasse-Fußballers Alfredo di Stéfano hat sich stabilisiert. Das gab am Sonntag das Madrider Gregorio-Marañón-Krankenhaus bekannt, in das der 88-Jährige am Vortag nach einem Herzinfarkt eingeliefert worden war. Der Zustand Di Stéfanos sei aber weiterhin sehr ernst. Die spanisch-argentinische Fußball-Legende hatte am Samstag einen Herz- und Atemstillstand erlitten. Der frühere Stürmer von Real Madrid gehörte neben Pelé, Maradona, Franz Beckenbauer und Johan Cruyff zu den besten Fußballern der Welt.

13.05 Uhr: Costa Rica fährt nach dem Ausscheiden im Viertelfinale gegen die Niederlande mit dem bestem WM-Abschneiden seiner WM-Geschichte und - statistisch betrachtet - ungeschlagen nach Hause. Denn Spiele, die im Elfmeterschießen entschieden wurden, werden als Unentschieden in der ewigen WM-Tabelle gewertet. In der Vorrunde besiegten die „Ticos“ mit Uruguay und Italien überraschend zwei ehemalige Weltmeister und trotzten dem Ex-Champion England ein 0:0 ab.

Psychospielchen von Tim Krul

12.59 Uhr: Die Psychospielchen von Tim Krul gingen nicht nur vielen Zuschauern auf der Tribüne in Salvador entschieden zu weit. Mit einem Pfeifkonzert quittierten sie die Versuche des niederländischen Torhüters, die gegnerischen Schützen aus Costa Rica im Elfmeterschießen des WM-Viertelfinales zu verunsichern. Sowohl beim zweiten Elfmeter von Bryan Ruiz als auch beim dritten Versuch von Giancarlo Gonzáles hatte sich der später von seinen Landsleuten als Matchwinner gefeierte Krul unsportlich verhalten und in der Nähe des Elfmeterpunktes auf die Schützen eingeredet. Zum Ärger vieler Beobachter verzichtete Schiedsrichter Ravshan Irmatov (Usbekistan) auf eine Gelbe Karte und beließ es bei einer Ermahnung. Zumindest bei Ruiz ging die fragwürdige Taktik des Keepers auf: Der Angreifer vom PSV Eindhoven scheiterte an Krul.

Niederländer haben keine Angst vor Messi

12.45 Uhr: Argentiniens Superstar Lionel Messi jagt der Niederlande vor dem WM-Halbfinale am kommenden Mittwoch keine Angst ein. „Messi stoppen? Und wie wollen sie Robben aufhalten?“, konterte Co-Trainer Patrick Kluivert die Frage, welche Mittel man gegen Messi anwenden wolle. Beide Teams würden über herausragende Spieler verfügen, die eine Partie mit einer Aktion entscheiden könnten. Allerdings bekundete der Europameister von 1988 Respekt vor den Südamerikanern: „Die Argentinier haben eine hohe Qualität.“

12.40 Uhr: Die Enttäuschung über das WM-Aus wich in Belgien schnell dem Stolz auf den ersten Endrundenauftritt seit zwölf Jahren. „Was für eine Reise! Danke“, titelte die Zeitung „La Derniere Heure“ am Sonntag nach dem 0:1 im Viertelfinale gegen Argentinien. „Die Roten Teufel haben den belgischen Fußball wiederbelebt und das ganze Land hinter sich vereint. Das hat dem Ausscheiden einen positiven Anstrich verliehen“, schrieb „Le Soir“. Die Mannschaft habe für „ein wunderbares Abenteuer“ gesorgt. „Die augenblickliche Enttäuschung darf nicht den ganzen Rest auslöschen.“

Schiedsrichter in der Kritik nach Foul an Neymar

12.23 Uhr: Die Schiedsrichter stehen bei der WM am Pranger. Die schwere Verletzung und das WM-Aus von Brasiliens Stürmerstar Neymar lösen heftige Kritik aus. DFL-Experte Hellmut Krug stellt den meisten Referees ein schlechtes Zeugnis aus.

12.14 Uhr: Mastermind Louis van Gaal hat mit seiner Einwechslung von Torwart Tim Krul gegen Costa Rica auf Risiko gespielt und gewonnen. Dafür wird er von der Presse gefeiert. «Goldener Griff von van Gaal», titelte «De Telegraaf» auf seiner Homepage und befand treffend: «Van Gaal übertrifft sich selbst». Für die Tageszeitung «Volkskrant» war es einfach das «Meisterstück von van Gaal», dank dem die Niederlande nun am Mittwoch in São Paulo gegen Argentinien um den erneuten Einzug ins Endspiel spielt. «Ich denke, dass wir durchaus Chancen gegen Argentinien haben», sagte van Gaal, dem in Brasilien einfach alles zu gelingen scheint.

12.05 Uhr: Das Duell mit dem Gastgeber ist für die deutschen Nationalspieler etwas ganz Besonderes: Sie spielen auch gegen 200 Millionen Brasilianer. «Wir haben eine große Möglichkeit, das Ding in der Hand zu halten», sagte Miroslav Klose.

Argentinien erstmals seit Maradona im Halbfinale

11.59 Uhr: 24 Jahre hat Argentinien darauf gewartet. Die Mannschaft steht erstmals seit den Maradona-Zeiten wieder in einem WM-Halbfinale. Gegner werden die Niederländer sein. Wie 1978 im Endspiel. Dessen Nachbar Belgien konnte Messi & Co nicht stoppen.

11.03 Uhr: Günter Netzer rechnet mit dem Final-Einzug der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM in Brasilien. Durch die Ausfälle des verletzten Neymar und des gesperrten Kapitäns Thiago Silva seien die ohnehin intakten Chancen für das Halbfinale am Dienstag noch einmal gestiegen, schrieb der einstige Welt- und Europameister in seiner Kolumne in der „Bild am Sonntag“.

Jeder Zweite guckt am Samstag Fußball

10.45 Uhr: Mehr als jeder zweite Fernsehzuschauer hat am Samstagabend Fußball eingeschaltet. Das frühe WM-Viertelfinalspiel Argentinien-Belgien (1:0) um 18.00 Uhr sahen 12,34 Millionen Fans im ZDF (Marktanteil: 57,2 Prozent). Zu später Stunde waren es sogar noch ein paar Zuschauer mehr: Die fast dreistündige Übertragung des 22-Uhr-Spiels Niederlande gegen Costa Rica, das das Oranje-Team 4:3 nach Elfmeterschießen gewann, schalteten 13,89 Millionen Menschen (58,3 Prozent) ein.

10.01 Uhr: Joachim Löw hat den Anreisetag der Fußball-Nationalmannschaft in den WM-Halbfinal-Spielort Belo Horizonte auf Montag verschoben. Der Bundestrainer will noch einen zusätzlichen Vorbereitungstag im Stammquartier Campo Bahia nutzen.

8.57 Uhr: Wie schon bei vorangegangenen Turnieren wurden auch am Zuckerhut illegal Tickets verschoben. Ob das Ausmaß und die Prominenz der Täter das Ausmaß der WM 2006 erreicht, liegt noch im Dunklen. Doch erste Ermittlungsergebnisse der Polizei in Brasilien lassen auch die FIFA in keinem guten Licht dastehen.

1.07 Uhr: Diesmal gab es kein Happy End: Anders als gegen Griechenland im Achtelfinale zeigte Costa Rica im Elfmeterschießen Nerven. Der erst kurz vor dem dramatischen Showdown eingewechselte Torhüter Krul ebnete den Niederländern den Weg ins Halbfinale.


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