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Rupp: Schlosswall immer Erlebnis

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Passt immer: Harald Rupp in Lila-Weiß. Foto: Helmut KemmePasst immer: Harald Rupp in Lila-Weiß. Foto: Helmut Kemme

Eigentlich war am Ende der letzten Saison klar: „Auswärtsspiele tue ich mir nicht mehr an.“ Jetzt macht Harald Rupp eine Ausnahme, wenn die Basketballer des USC Heidelberg am Samstag (19.30 Uhr, Schlosswallhalle) bei den GiroLive-Ballers Osnabrück antreten – „seine“ USCer in seiner Heimatstadt und in „seiner“ Halle, in der der Osnabrücker Junge seine größten Erfolge im Basketball feierte.

Und da auch der Spielplan des VfL („Den sehe ich regelmäßig bei Sky an“) gelegen kam, nämlich ein Heimspiel und ausgerechnet gegen Sandhausen („liegt vier Kilometer vor meiner Haustür“) bescherte, war klar, dass der heute 57-Jährige am ersten Oktober-Wochenende mal wieder auf Heimattour geht.

„Das passt doch hervorragend zusammen“, erklärte Rupp, der beim DM-Titelgewinn der VfL-Basketballer 1969 in Gießen als Youngster bereits dabei war, danach zum Leistungsträger und Nationalspieler aufstieg und noch heute von jenen Jahren am Schlosswall schwärmt, „wo immer eine Superstimmung ist“. Auch am Samstag, wenn die Ballers ihre mit Spannung erwartete Premiere in der Pro A (2. Liga) erleben. Und das gegen eben jenen Traditionsklub vom Neckar, der 1951 bis 1953 als TB, 1957 bis 1962, 1966, 1973 und 1977 als USC deutscher Meister war. Danach wurde es ruhiger um den USC, für den Rupp freilich weiter sein Basketball-Herz schlagen ließ und lässt, zunächst mit seiner Erfahrung an der Seite von Exnationalspieler Markus Jochum, der als Trainer engagiert war, dann als sportlicher Leiter sowie jetzt im Organisationsteam. Klar, dass der Jurist Rupp, der 1973 mit Ehefrau Mecki des Berufs wegen nach Heidelberg zog, viele Vertragsangelegenheiten regelt, also im Thema ist. Statt Basketball ist Tennis bei den Senioren des USC angesagt als Ausgleich zum Job. Heimatverbunden ist der frühere Carolinger geblieben, auch, weil seine Mutter und Schwester in Bramsche wohnen und Ehefrau Mecki ihre Geschwister in Osnabrück hat. Und da er häufig seine Heimatzeitung geschickt bekommt, ist er in Sachen Sport, besonders Basketball und VfL-Fußball, bestens im Thema. Beim Pokalknüller gegen den HSV war er via Sky fiebernd dabei, zuletzt im Stadion nahe seinem Elternhaus an der Bremer Straße Ende August beim 2:0 gegen Jena, was gegen Sandhausen ein gutes Omen sein könnte.


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