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"Dasic passte nicht in unseren Rahmen"

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Vom Kommen und Gehen muss nicht unbedingt die Rede sein, doch eine bisher nicht bekannte Fluktuation bei den Basketballern des TSV Quakenbrück hält weiter an. Eine Woche nach dem Blitztransfer von Bojan Barjactarevic, der vom Ligarivalen Paderborn Baskets in das Artland wechselte, haben sich die Wege der ,,Drachen" und des erst vor zehn Tagen geholten Flügelspielers Jugoslav Dasic getrennt.

,,Er hat nicht in den Rahmen unseres Etats und nicht zu unserer Einstellung gepasst", erklärte Trainer Chris Fleming den schnellen Abschied vom 21-jährigen Serben, der sportlich auf Anhieb in drei Spielen mit zuletzt in Göttingen immerhin 23 Minuten Einsatzzeit eine Verstärkung bedeutete. ,,Wir haben uns von ihm auch deshalb getrennt, weil er nicht zufrieden war mit seiner Einsatzzeit und seiner Rolle bei uns. Wenn das so ist, dann muss er sich etwas anderes suchen, denn wir können uns nicht wegen eines Spielers Kopfschmerzen erlauben."

Postwendend, aber ohne Hektik suchen die ,,Drachen" laut Fleming weiter nach einer Verstärkung, konkret nach einem Distanzwerfer, ,,denn wir brauchen eine Verstärkung gegen Zonenverteidigung". Dabei betont de Coach, dass die aktuelle Mannschaft durchaus ,,meisterschaftsfähig ist", aber nach der Trennung von Dasic sei ,,ein Platz frei", der mit einem anderen Flügelspieler besetzt werden soll.

Unabhängig vom jüngsten Personalwechsel, dem der Abschied von Jason Bedford nach einer kurzen Probezeit für den Kanadier mit englischem Pass vorausgegangen war, gibt sich Fleming ,,relativ zufrieden mit dem Training", in dem weiter an der veränderten Formation mit Bojan Barjactarevic als neuem Centerspieler gebastelt wird. ,,Auf dem, was wir in Göttingen gespielt haben, können wir weiter aufbauen. Wir brauchen noch etwas Zeit", betont der Coach mit Blick auf den 90:71-Erfolg in Göttingen sowie auf die nächste Chance zur weiteren Teamfindung am Samstag ab 20 Uhr in der Artlandhalle gegen ETB SW Essen.

Doppelten Ersatz hat Zweitligarivale Paderborn indes gefunden: Für den Exquakenbrücker Artur Gazaev (Kreuzbandriss) holten die Ostwestfalen den zuletzt in den USA aktiven Exberliner Thomas Tripp (14 Punkte im Debüt beim 54:107 in Schwelm), für Barjactarevic den Serben Milutin Nikolic (16 Punkte in Schwelm), der zuvor bei den ,,Drachen" im Gespräch war, jedoch erst sein Visum in Belgrad bekam, als Barjactarevic bereits im Artland auftauchte und zu haben war.


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