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Meppener A-Junioren streben sicheren Mittelfeldplatz in der Regionalliga Nord an Vierte Saison in zweithöchster Klasse

Von Ulrike Scholüke

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Der Kader des SV Meppen für die Regionalliga-Saison 2010/11 (hinten, v.l.): Chris Völker, Niklas Dieker, Markus Raming-Freesen, Patrick Goertz, Philipp Sander, (mittlere Reihe, v.l.) Trainer Achim Hollerieth, Kotrainer Norbert Kimmann, Niklas Gehlenborg, Christian Lehmann, Matthias Kellersmann, Christopher Düing, Jan-Hubert Elpermann, Marcel Fock, Eric Bruns, Team-Manager Andree Wübben, Betreuer Denis Wendler, (vorne, v.l.) Dardan Nikci, Kevin Janning, Kersten Kuhl, Thomas Kemper, Rene Hermes, Willi Schmidt. Auf dem Bild fehlen Hedon Selifka und Matthias von Drehle.Der Kader des SV Meppen für die Regionalliga-Saison 2010/11 (hinten, v.l.): Chris Völker, Niklas Dieker, Markus Raming-Freesen, Patrick Goertz, Philipp Sander, (mittlere Reihe, v.l.) Trainer Achim Hollerieth, Kotrainer Norbert Kimmann, Niklas Gehlenborg, Christian Lehmann, Matthias Kellersmann, Christopher Düing, Jan-Hubert Elpermann, Marcel Fock, Eric Bruns, Team-Manager Andree Wübben, Betreuer Denis Wendler, (vorne, v.l.) Dardan Nikci, Kevin Janning, Kersten Kuhl, Thomas Kemper, Rene Hermes, Willi Schmidt. Auf dem Bild fehlen Hedon Selifka und Matthias von Drehle.

uuek Meppen. Im vierten Jahr in Folge spielt die A-Jugend des SV Meppen in der Fußball-Regionalliga Nord – und kann damit Mannschaften renommierter Klubs wie des FC St. Pauli, Eintracht Braunschweig, Werder Bremen und des VfB Lübeck zu den Meisterschaftsspielen in der heimischen Vivaris-Arena begrüßen.

Diese Qualität des Nachwuchsfußballs sucht im Umkreis von hundert Kilometern ihresgleichen. Denn die Regionalliga ist die zweithöchste Spielklasse der A-Junioren. Darüber gibt es nur noch die Bundesliga.

Nach drei Regionalliga-Jahren an der Seite von Wilfried Köther muss sich Ko-trainer Norbert Kimmann an einen neuen Cheftrainer gewöhnen – den ehemaligen Bundesliga-Profi Achim Hollerieth. Kimmann und Hollerith wollen die überaus erfolgreiche Arbeit des bisherigen Gespanns fortführen.

Abwehr das Prunkstück

Die Leistungsstärke des Kaders in der neuen Spielzeit ist nach der Vorbereitungsphase schwer einzuschätzen. In der Testpartie gegen den Bundesliga-Aufsteiger Wuppertaler SV, in der der SVM ein torloses Unentschieden verbuchte, konnte vor allem die Defensivabteilung ihre Stärke unter Beweis stellen. Auf die Torhüter Kersten Kuhl und Thomas Kemper ist Verlass, auch der übrige Abwehrbereich bereitet keine Sorgen. Auch das Mittelfeld scheint gut aufgestellt zu sein, muss allerdings noch etwas selbstbewusster den Weg nach vorne antreten. Sorgenkind ist die Offensive, denn mit Eric Bruns verfügen die Meppener A-Junioren lediglich über einen echten Stürmer. In der Abteilung Attacke sind Hollerieth und Kimmann besonders gefordert – sie müssen sich hier noch einiges einfallen lassen.

Zudem ist der Kader mit 19 Akteuren auch nach Auffassung des Trainergespanns etwas dünn besetzt. Verletzungen oder sonstige Ausfälle könnten während der langen Saison zu Problemen führen. Nachbesserungen erscheinen unumgänglich, um die Saison erfolgreich bestehen zu können. Mit dem FC St. Pauli, Eintracht Braunschweig und Viktoria Georgsmarienhütte haben drei Teams die Ambition, sich um die Meisterschaft und den Aufstieg in die Bundesliga zu streiten. Hinzu kommen könnte die eine oder andere Überraschungsmannschaft.

Abstand zur Abstiegszone

Die A-Junioren des SV Meppen haben sich zum vorrangigen Ziel gesetzt, frühzeitig genügend Punkte einzufahren, um stets einen ausreichenden Abstand zur Abstiegszone zu wahren.

Zwar ist diese Zielsetzung vor dem Hintergrund des kleinen Kaders als ambitioniert anzusehen. Probleme in einzelnen Mannschaftsteilen konnte der SV Meppen aber schon in der Vergangenheit durch mannschaftliche Geschlossenheit wettmachen.

In der Vorbereitung auf die neue Saison hat das Team von Hollerieth und Kimmann den Eindruck gemacht, als könnte das erneut gelingen – die Einstellung stimmt, sodass die Basis für das Erreichen eines sicheren Mittelfeldplatzes tatsächlich vorhanden sein könnte. Eine vollkommen sorgenfreie Regionalliga-Spielzeit dürfen Umfeld und Publikum jedoch nicht erwarten.


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