Die besten Sprüche zum 1. Bundesliga-Spieltag „Der Fan muss nicht 90, sondern 100 Minuten Spielzeit einplanen.“

Von dpa

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�Oft im Dialog: Schiedsrichter Patrick Ittrich (links) und Schalkes Trainer Domenico Tedesco. Foto: imago/HübnerOft im Dialog: Schiedsrichter Patrick Ittrich (links) und Schalkes Trainer Domenico Tedesco. Foto: imago/Hübner

Berlin. Im Mittelpunkt des Auftakts in der Fußball-Bundesliga standen die Schiedsrichter - oder viel mehr der Videoassistent. Auf durchaus humorvolle Art und Weise haben sich die Beteiligten dazu geäußert. Weitere Themen: Weißweinschorle oder der Müll in Mönchengladbach. Das sind sind die besten Sprüche des ersten Spieltages.

„Die Kragennadel hält meinen Kragen zusammen. Der ist mir heute Abend ein paarmal geplatzt.“

Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann über die silberne Kragennadel, die er in München am weißen Hemd trug.

„Wir haben es bei der Weltmeisterschaft gesehen: Da hatten wir einen leitenden Schiedsrichter aus Simbabwe, einen Vierten Offiziellen aus Saudi-Arabien, und im Videoraum saß einer aus Uruguay. Es gab keine Testphase – und der Videobeweis wurde zu etwas gemacht, was er sein soll, nämlich eine wunderbare, sinnvolle und gerechte Einrichtung. Und dann kommen wir Deutschen und haben das, was wir heute erlebt haben.“

Hoffenhems Manager Alexander Rosen nach dem 1:3 in München zum Videobeweis in der Bundesliga.

„Der Fan muss nicht 90, sondern 100 Minuten Spielzeit einplanen.“

Bayern-Kapitän Manuel Neuer zu den Spielverzögerungen durch den Videobeweis.

„Ich bin ehrlich, ich war enttäuscht. Ich habe mir in der Vorbereitung den Arsch abgearbeitet.“

Bayern-Profi Arjen Robben über seinen Saisonstart auf der Münchner Ersatzbank. Der Niederländer durfte gegen Hoffenheim erst nach der Verletzung von Kingsley Coman ran.

„Soll ich jetzt nein sagen? Klar glaube ich das!“

Fortuna Düsseldorfs Trainer Friedhelm Funkel auf Dunja Hayalis Frage im ZDF-„Sportstudio“, ob er denn an den Klassenverbleib glaube.

„Man hat die Steine von den Herzen fallen hören.“

Siegtorschütze Daniel Ginczek über den 2:1-Sieg des VfL Wolfsburg gegen den FC Schalke 04.

„Der Schiedsrichter hätte wahrscheinlich ein wunderbares Spiel gemacht, wenn der Videoassistent sich nicht gemeldet hätte.“

Sportvorstand Christian Heidel vom FC Schalke 04 über die Schiedsrichter-Leistung bei der 1:2-Niederlage in Wolfsburg.

„Dann wurde ich durchbeleidigt.“

Schalke-Trainer Domenico Tedesco zum Disput mit Schiedsrichter Patrick Ittrich.

„Der Schiedsrichter kommt genau einmal um halb 4 am Samstag raus, und ansonsten ist er im Fitnessstudio oder läuft durch den Wald.“

Michael Köllner, Trainer des 1. FC Nürnberg, über die aus seiner Sicht mangelnde Spielpraxis deutscher Schiedsrichter.

„Ich wünsche mir eine schöne Weißweinschorle.“

Pal Dardai, Trainer von Hertha BSC, im Scherz über seine Wünsche für den Abend der Pokalauslosung.

„Man hat gemerkt, dass der Müll aus der letzten Saison raus sollte aus dem Borussia-Park.“

Mönchengladbachs Trainer Dieter Hecking nach dem 2:0 gegen Bayer Leverkusen zur positiven Stimmung auf den Tribünen.

„Ich stelle mich am Montag wieder in die Kiste und lasse die Jungs ballern, bis der Knoten platzt.“

Leverkusens Torwart Ramazan Özcan über die Abschlussschwäche seiner Vorderleute beim 0:2 in Mönchengladbach.

„Als Österreicher das erste Spiel in der Bundesliga zu gewinnen, ist auch Genugtuung.“

Eintracht Frankfurts Trainer Adi Hütter nach dem 2:0 gegen den SC Freiburg.


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