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European Championships Deutschland-Achter bei EM auf Goldkurs - Vorlaufsieger

Von dpa

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Der deutsche Achter siegte im Vorlauf. Foto: Caroline SeidelDer deutsche Achter siegte im Vorlauf. Foto: Caroline Seidel

Glasgow. Seit 2016 ist der Deutschland-Achter in Finalrennen ungeschlagen. Nun will er auch bei der EM seine lange Siegesserie fortsetzen. Der Vorlauf lief erfolgreich, auch wenn der Trainer kurz nervös wurde.

Der Deutschland-Achter steuert bei den European Championships in Glasgow auf Goldkurs. In den Vorläufen auf der Ruder-Streckestrecke im Strathclyde Country Park setzte sich das Team um Schlagmann Hannes Ocik vor Rumänien und dem WM-Dritten Italien durch.

Der Weltmeister qualifizierte sich damit direkt für das Finale am Sonntag, beim dem die Niederlande der stärkste Widersacher im Kampf um den EM-Titel sein dürften. Der Olympia-Dritte gewann den anderen Vorlauf deutlich vor Olympiasieger Großbritannien und steht gleichfalls bereits im Finale.

„Ich würde die Briten noch nicht abschreiben. Vor heimischer Kulisse können sie sich weiter steigern“, meinte Ocik, der sich etwas wunderte, als Steuermann Martin Sauer schon 250 Meter vor dem Ziel angesichts klarer Führung das Signal gab, doch etwas Kräfte zu sparen. „Der eine oder andere am Ufer wurde da etwas nervös - ich auch“, gab Trainer Uwe Bender zu, als der Vorsprung bis ins Ziel von einer Länge bis auf einige Zentimeter schmolz.

„Aber wir können sagen, es war ein sehr kontrolliertes Rennen“, urteilte Bender. Sein Schützling Torben Johannesen fügte hinzu: „Die letzten 500 Meter haben wir uns als Reserve für das Finale gelassen.“ Dort könnten die Deutschen zwei lange Serien fortsetzen: Seit 2013 gewannen sie stets bei Ruder-Europameisterschaften den Achter. Zudem könnte das deutsche Paradeboot die Serie ausbauen und seit 2016 in allen Finalrennen ungeschlagen bleiben.

Auch der deutsche Frauen-Vierer ohne Steuerfrau erreichte als Zweiter direkt den Endlauf. Der Doppelzweier der Männer steuerte als Vorlauf-Dritter ins Halbfinale. Die anderen vier deutschen Boote in den sieben vom Deutschen Ruderverband besetzten olympischen Klassen müssen nun den Umweg über die Hoffnungsläufe nehmen.


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