Die besten Sprüche zum 34. Spieltag der Fußball-Bundesliga „Ich hab Riesen-Eier, wechsel mich ein!“

Von dpa

Stefan Kießling durfte am Samstag zum letzten Mal für Bayer Leverkusen ran. Foto: Marius Becker/dpaStefan Kießling durfte am Samstag zum letzten Mal für Bayer Leverkusen ran. Foto: Marius Becker/dpa

Osnabrück. Was Stefan Kießling vor seiner Einwechslung zum Trainer gesagt hat, was Peter Stöger über seine Zukunft sagt und warum Jupp Heynckes keine Bierdusche wollte. Das sind die besten Sprüche zum 34. Spieltag der Bundesliga.

„Wir haben ja in den letzten Jahren immer wieder Wunder erlebt. Immer wieder Wunder gibt’s nicht.“ – HSV-Idol Uwe Seeler zum ersten Abstieg des Clubs im TV-Sender Sky.

„Jetzt gerade, im Herzen.“ – HSV-Kapitän Gotoku Sakai auf die Frage, wann er seinen Vertrag beim Absteiger verlängert hat.

„So etwas habe ich noch nie erlebt. Das ist nicht normal. Wir steigen ab, und das Stadion steht hinter uns.“ – HSV-Abwehrspieler Kyriakos Papadopoulos nach dem Abstieg zur Fan-Unterstützung.

„Das Allerletzte, zum Kotzen, was eine kleine Gruppe von Idioten gemacht hat.“ – Hamburgs Innen- und Sportsenator Andy Grote zur Randale kurz vor dem Ende des Spiel HSV gegen Mönchengladbach.

„Das Nordderby ist ein Klassiker wie Schalke gegen Dortmund. Das wird fehlen.“ –Werder Bremens Geschäftsführer Klaus Filbry über den erstmaligen Bundesliga-Abstieg des Rivalen Hamburger SV.

„Ich würde es wieder machen.“Sandro Schwarz, Trainer des FSV Mainz 05, nach dem knapp geschafften Klassenerhalt über seine Premierensaison in der Fußball-Bundesliga.

„Die Aktion Bierdusche ist überholt. In meinem Alter ist es nicht nötig, dass man mit Bier beschüttet wird.“ – Bayern-Trainer Jupp Heynckes, 73, der nach dem Erhalten der Meisterschale schnell Richtung Kabinentrakt verschwunden war.

„Bitte verzeihen Sie uns das Spiel. Ich hatte für morgen einen freien Tag angesetzt - und die Spieler haben sich wohl im Datum geirrt. Sie haben den schon heute wahrgenommen!“ – Trainer Jupp Heynckes nach dem 1:4 gegen Stuttgart in seiner Rede auf der Meister-Party des FC Bayern am Samstagabend auf dem Münchner Nockherberg.

„Natürlich würde man sich ein Herzschlagfinale wünschen, wenn man vorher wüsste, dass es gut für einen ausgeht.“ – Bayern-Profi Thomas Müller auf die Frage nach dem Reiz einer möglichen Meisterschaftsentscheidung am letzten Spieltag.

„Natürlich werden wir ein anderes Gesicht zeigen.“ – Nationalspieler Mats Hummels auf die Frage, ob man im Pokalfinale einen anderen FC Bayern erleben werde als beim 1:4 gegen Stuttgart.

„Er hat mich gefragt: „Hast Du Eier?“ Da hab ich gesagt: Natürlich, ich hab Riesen-Eier. Wechsel mich ein!“ – Leverkusens Torjäger Stefan Kießling zu einer Unterredung mit Coach Heiko Herrlich – als Kießling zur Einwechslung bereit stand, wurde Elfmeter für Bayer gepfiffen, den er schießen sollte.

„Am Ende war das mit der Champions League den Fans irgendwo egal. Da stand Kies im Vordergrund.“ – Bayer Leverkusens Innenverteidiger Jonathan Tah nach dem letztlich wertlosen 3:2 gegen Hannover und der Verabschiedung von Stürmer Stefan Kießling.

„Ich bin doch kein Amateur.“ – Hoffenheims Profi Nico Schulz auf die Frage, ob er eine Rücktrittversicherung für den Urlaub hat - falls Bundestrainer Joachim Löw ihn für den WM-Kader nominiert.

„Länger Pause als nach Köln brauche ich auf jeden Fall.“ – Dortmunds scheidender Trainer Peter Stöger, der im Dezember nur eine Woche nach seiner Beurlaubung beim 1. FC Köln bei Borussia Dortmund angeheuert hatte.

„Ich bin in Tränen ausgebrochen, weil ein Kindheitstraum wahr geworden ist.“ – Hoffenheims Mittelfeldspieler Nadiem Amiri nach dem erstmaligen Einzug in die Champions League.

„Es ist was absolut Historisches.“ – Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann zum gleichen Thema.

„Ich schlafe heute Nacht bei meinem Video-Analysten. Du kannst schon mal das Bett überziehen. Es sei denn, du willst mit mir in einem Bett schlafen.“ – Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann nach dem Einzug in die Champions League und vor der langen Feier in Heidelberg zu seinem Video-Analysten Benjamin Glück.

„Gott sei Dank bin ich nicht der Bundestrainer.“ – Schalke-Coach Domenico Tedesco auf die Frage, ob er seinen Profi Daniel Caligiuri für die WM nominieren würde.

„Es haut einen vom Hocker, wenn einem so viele Leute alles Gute wünschen.“ – Nationalspieler Leon Goretzka nach seinem letzten Spiel für Schalke nach fünf Jahren. Er wechselt zur kommenden Saison zu Bayern München.

„Es ist nicht so schlimm. Er wird nicht ausfallen.“ – Kölns Trainer Stefan Ruthenbeck nach dem 1:4 beim VfL Wolfsburg zur Verletzung von Jannes Horn. Für den FC war es das letzte Saisonspiel.

„Wir wollen wieder den Honig lecken, das ist doch klar.“ – Leipzigs Willi Orban nach der erneuten Europapokal-Qualifikation.

„Wir werden uns sicher das Pokalfinale anschauen. Wahrscheinlich - es ist komisch zu sagen - aber wir drücken den Bayern die Daumen.“ – Leipzigs Peter Gulasci über das Pokalfinale zwischen dem FC Bayern und Frankfurt. Nur bei einem Sieg der Münchner ist RB direkt für die Gruppenphase der Europa League qualifiziert.

„Ich hoffe, dass das jetzt nicht so weitergeht.“ – Herthas Abwehrspieler Marvin Plattenhardt zum 2:6 zum Saisonabschluss gegen Leipzig. Vor einem Jahr hatten die Berliner gegen Leverkusen am letzten Spieltag auch 2:6 verloren.

„Für Zuschauer war es ein Spektakel mit acht Toren, für uns war es kein Spaß, das ist klar.“ – Hertha-Manager Michael Preetz zum Saisonabschluss.

„Insgesamt ist das normalerweise immer so bei uns, dass wir individuell nicht mit den anderen Mannschaften mithalten können.“ –Christian Günter über die Stärken und Schwächen des SC Freiburg.

„Es gibt andere schöne Orte, wo man nun diese Woche hinfliegen kann - außer Kiel.“ – Stürmer Nils Petersen nach dem Klassenverbleib mit dem SC Freiburg und der vermiedenen Relegation gegen Holstein Kiel.

„Ende Juni geht der Abstiegskampf schon wieder los.“ – Stürmer Nils Petersen vom SC Freiburg über die Sommerpause.

„Ich gehe sofort in den Urlaub. Unser Bub hat nur zwei Wochen Pfingstferien. Also muss man schauen, dass man die zwei Wochen irgendwo anders verbringt als auf dem Kickplatz. Wir sind oft genug auf dem Kickplatz.“ – Trainer Christian Streich über seine Pläne nach dem Klassenverbleib mit dem SC Freiburg.

„Insgesamt war’s ne sehr, sehr gute Saison für uns, das darf man nicht vergessen. Wir haben frühzeitig den Klassenerhalt fix gemacht, das ist für uns wie ‚ne kleine Meisterschaft.“ – Torwart Andreas Luthe über die Saison des FC Augsburg.