Schon zwölf Drittliga-Vereine raus Landespokal-Wettbewerbe: Wenn Drittligisten stolpern...

Von Luis Rewwer

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Nicht nur Osnabrück und Lotte, auch der SV Meppen scheiterte an einem Underdog. Foto: Werner ScholzNicht nur Osnabrück und Lotte, auch der SV Meppen scheiterte an einem Underdog. Foto: Werner Scholz

Osnabrück. Was für Europas Spitzenmannschaften die Champions League ist, ist für viele Amateurmannschaften der Landespokal. Denn für die „Kleinen“ bietet dieser Wettbewerb die Chance, sich für den DFB-Pokal zu qualifizieren. Dabei bleiben nicht selten auch die Drittligisten auf der Strecke. Vor wenigen Tagen sorgte gerade Regionalligist SV Drochtersen/Assel (7:6 nach Elfmeterschießen gegen den VfL Osnabrück) für eine Überraschung.

In der laufenden Saison sind bereits zwölf von 19 Drittligisten aus dem Wettbewerb ausgeschieden. „DFB-Pokal ade“, heißt es auch für die Sportfreunde Lotte, die im heimischen Stadion gegen TuS Erndtebrück verloren. Der SV Meppen verabschiedete sich schon in der ersten Runde gegen den VfB Oldenburg. Aber auch das Drittliga-Spitzenteam SV Wehen Wiesbaden scheiterte gegen einen Underdog: Der TSV Steinbach bezwang den Zweitliga-Aspiranten mit 2:0.

Gegen unterklassige Mannschaften zu spielen ist oftmals kein Spaziergang. Neigt die favorisierte Mannschaft dann auch noch zur Überheblichkeit, kann es schnell ungemütlich werden. Wie auch für den FSV Zwickau und Coach Torsten Ziegner, dessen Team im Achtelfinale an der BSG Chemie Leipzig scheiterte. Ebenfalls bereits ausgeschieden sind Unterhaching, die Würzburger Kickers, der Chemnitzer FC, Hallescher FC, Rot-Weiß Erfurt, Preußen Münster und der VfR Aalen. Die Drittliga-Topteams SC Paderborn, 1. FC Magdeburg und Karlsruher SC sind noch im Rennen, genauso wie Sonnenhof Großaspach, Carl Zeiss Jena, Fortuna Köln und Hansa Rostock.


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