Freiburg hat mit Einspruch Erfolg Petersen nicht mehr gesperrt: Netzreaktionen auf DFB-Entscheidung

Von Luis Rewwer

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Darf im nächsten Spiel nun doch wieder ran: Nils Petersen. Foto: WittersDarf im nächsten Spiel nun doch wieder ran: Nils Petersen. Foto: Witters

Osnabrück. Dieses Entscheidung überraschte nicht nur Freiburg-Stürmer Nils Petersen: Am Freitag annulierte der Gerichtshof des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) den Platzverweis gegen den Angreifer und erklärte die erste Gelbe Karte für nicht ordnungsgemäß. Viele Twitter-User halten diese Entscheidung für fragwürdig. Wir haben verschiedene Reaktionen aus dem Netz zusammengefasst:

Was war passiert? In der 64. Minute des Bundesligaspiels am vergangenen Samstag gegen FC Schalke 04 sah der Angreifer aus dem Breisgau die Gelbe Karte. Unglücklicherweise stand Petersen mit dem Rücken zum Schiedsrichter und nahm die Verwarnung nicht wahr. Fünf Minuten später zückte Tobias Stieler erneut die Gelbe Karte und verwies Petersen des Feldes.

Die Freiburger legten daraufhin Einspruch an, der zunächst vom DFB abgelehnt wurde. Nun die Kehrtwende: Das DFB-Bundesgericht hebt die Petersen-Sperre nachträglich wieder auf. Im Netz gibt es zahlreiche Reaktionen:

„Die Gelbe Karte wurde in seinem Rücken gezeigt. Es ist nach Ansicht des Bundesgerichts unstrittig, dass der Schiedsrichter den Spieler ordnungsgemäß verwarnen wollte, Nils Petersen dies aber nicht wahrgenommen hat. Damit wurde die Gelbe Karte nicht rechtswirksam. Eine solche ‚stille Verwarnung‘ kann keine Grundlage für einen späteren Platzverweis sein,“ sagte der Bundesgerichts-Vorsitzende Achim Späth.


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