Nach 1:1 gegen Spanien Löw tauscht Personal: Plattenhardt, Sané und Gündogan gegen Brasilien

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Will gegen Brasilien weitere Spieler seiner Mannschaft testen: Joachim Löw. Foto: dpaWill gegen Brasilien weitere Spieler seiner Mannschaft testen: Joachim Löw. Foto: dpa

Düsseldorf. „Man hat gesehen, dass beide Mannschaften bei der WM in Russland eine Rolle spielen wollen und auch können.“ So analysierte ein zufriedener Bundestrainer Joachim Löw den Testspiel-Auftakt ins Jahr 2018 beim 1:1 gegen Spanien. Am Dienstag gegen Brasilien in Berlin (20.45 Uhr/ZDF) will er mindestens dreimal Personal tauschen.

„Ilkay Güngogan und Leroy Sané werden auf jeden Fall von Anfang an spielen“, kündigte Löw am späten Freitagabend kurz vor Mitternacht auf der Pressekonferenz nach der Spanien-Partie an. Ob beide jedoch genau wie in der zweiten Halbzeit gegen Spanien Sami Khedira und Julian Draxler ersetzen, bleibt erstmal Spekulation: „Sami hat ein wenig Rückenschmerzen, dann hat der Muskel zugemacht“, erklärte Löw zur Auswechslung Khediras kurz nach der Pause, ergänzte aber: „Es ist wohl nicht so schlimm.“ Daher ist auch denkbar, dass die im anstehenden Saisonendspurt vor großen Aufgaben stehenden Toni Kroos und Thomas Müller gegen Brasilien zumindest zunächst eine schöpferische Pause erhalten.

Zudem kündigte der Bundestrainer an, dass Marvin Plattenhardt von Hertha BSC Berlin bei seinem Nationalmannschafts-Heimspiel als Linksverteidiger Jonas Hector ersetzen wird. Der Kölner hatte gegen Spanien beileibe nicht nur schlechte Aktionen - zeigte etwa eine sehenswerte Direktabnahme mit seinem schwachen Fuß, die nur knapp über das Tor zischte - war aber auch durch zwei haarsträubende Fehler aufgefallen: Einen unterlaufenen Diagonalball zu Beginn und einen krassen Fehlpass ins eigene Zentrum Mitte der zweiten Halbzeit.

„Ich vertraue Jonas Hector absolut. Er ist so ein technisch guter und schlauer Spieler“, stärkte Löw dem Kölner trotzdem den Rücken, wobei der Bundestrainer schon anmerkte, dass „er sich nochmal steigern kann.“ Nun erhält Plattenhardt aber zunächst die Chance, nach seinem guten Auftritt gegen Frankreich im Herbst Punkte in eigener Sache zu sammeln.

„Beide Mannschaften haben versucht, früh und hoch zu attackieren“, resümierte Löw zum Spiel gegen die Spanier - und gab freimütig zu, dass seine Fußballer gerade zu Beginn „das eine oder andere Mal keinen Zugriff auf die Spanier“ bekommen hätten. Erst nach 15 Minuten habe seine Mannschaft gut ins Spiel gefunden. „Wir haben mehr Zweikämpfe gewonnen - und dann auf einmal auch besser kombiniert“, sagte Löw.

„Insgesamt sei es ein „sehr sehr guter Test gewesen: Mit viel Intensität und technisch überragenden Spielern auf dem Platz.“ Man darf gespannt sein, ob die Partie gegen Brasilien am Dienstag dieses Niveau auch erreicht.

Hier gibt es den Spielbericht zur Partie Deutschland gegen Spanien (1:1) zum Nachlesen


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