VLN-Meisterschaft am Nürburgring Wallenhorster Rennfahrer Michael Schrey will Titel-Hattrick

Von Yannick Richter

Peilt den nächsten Titel an: Rennfahrer Michael Schrey will zum dritten Mal in Serie die VLN-Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring gewinnen. Foto: Uwe GerkenPeilt den nächsten Titel an: Rennfahrer Michael Schrey will zum dritten Mal in Serie die VLN-Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring gewinnen. Foto: Uwe Gerken

Wallenhorst. Für Rennfahrer Michael Schrey beginnt am Samstag die Mission Titelverteidigung: Er will zum dritten Mal in Folge bei der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring triumphieren. Die Chancen des Hollagers stehen gut.

Weit mehr als eintausend Mal hat Michael Schrey die Ziellinie des Nürburgrings schon überquert. Langweilig wird dem 35-Jährigen die Rennstrecke trotzdem nicht. Im Gegenteil: „Der Kurs ist alles andere als eintönig. Die Nordschleife ist legendär“, sagt Schrey vor dem ersten Rennen der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring.

Serie aus neun Rennen

VLN steht für Veranstaltergemeinschaft Langstreckenmeisterschaft Nürburgring. Zusammen schreiben die Clubs dieser Gemeinschaft eine der erfolgreichsten Breitensport-Serien Europas aus. Von März bis Oktober fließen die Ergebnisse aus neun Rennen in die Gesamtwertung ein. Los geht es am Samstagmittag mit der 64. ADAC Westfalenfahrt.

Das Auftaktrennen geht über eine Distanz von vier Stunden. Rund 170 Teilnehmer sind gemeldet. Auch wenn die Fahrer in mehr als 20 verschiedenen Klassen – je nach Größe und Schnelligkeit der Wagen – antreten, haben sie alle dasselbe Ziel vor Augen: Sie wollen Schrey jagen und ihm den Titel-Hattrick vermiesen. Schließlich werden im Gesamtklassement alle Rennfahrzeuge zusammen aufgeführt.

Gute Chancen auf erneuten Triumph

Wie in den Jahren zuvor geht Schrey mit seinem Wagen für das Team Bonk-Motorsport in der Klasse „BMW M235i Racing Cup“ an den Start. Da die Wertungspunkte auch abhängig von der Größe der Klasse vergeben werden und Schrey in einer der teilnehmerreichsten Gruppen fährt, rechnet sich der Rennfahrer gute Chancen auf einen erneuten Triumph aus. „Die Konstellation des Punktesystems ist günstig“, sagt Schrey. Außerdem sieht er die gute Teamchemie als großen Vorteil für sich: „Wir sind über die Jahre zusammengewachsen, haben großes Vertrauen aufgebaut.“

Schrey will mit „kühlem Köpfchen“ fahren

Den Grundstein für den Gewinn der dritten Meisterschaft in Folge will der Titelverteidiger schon zu Beginn der Serie legen. „Wegen der Witterungsverhältnisse ist das erste Rennen immer mit das schwierigste“, glaubt Schrey. Deshalb sei es besonders wichtig, „mit kühlem Köpfchen“ zu fahren. „Da kann mir meine Erfahrung sicherlich helfen“, so Schrey.