„Die Bayern der 3. Liga“ Die Erfolgsgeschichte des Karlsruher SC in 11 Zahlen

Von Udo Koller

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Torjubel der Mannschaft des Karlsruher SC nach dem Treffer von Torschütze Fabian Schleusener beim Drittliga-Spiel gegen den Chemitzer SC. Foto: Imago/ Sportfoto RudelTorjubel der Mannschaft des Karlsruher SC nach dem Treffer von Torschütze Fabian Schleusener beim Drittliga-Spiel gegen den Chemitzer SC. Foto: Imago/ Sportfoto Rudel

Osnabrück. Es ist eine ungewöhnliche Erfolgsgeschichte, die der Karlsruher SC in den vergangenen Monaten geschrieben hat. Als Topfavorit war der badische Fußballclub in die 3. Liga gestartet, doch nach den ersten sechs Spieltagen hatte sich der Zweitliga-Absteiger im unteren Tabellendrittel einsortiert. Dann kam Trainer Alois Schwartz, und in der Residenzstadt begann ein ungeahnter Aufschwung.

Der gebürtige Schwabe (Nürtingen) machte aus der Schießbude im Wildparkstadion (13 Gegentore in den ersten sechs Spielen) einen Hochsicherheitstrakt. Mitreißend ist der Fußball, der jetzt in Karlsruhe gespielt wird, nicht immer, denn beim Toreschießen bleiben die Badener ein Kellerkind. Aber im Wildpark wird jetzt ungemein effektiv gespielt. Die Badische Bastion hält fast jedem Angriff stand.

Vor dem jungen Torhüter Benjamin Uphoff, der aus dem Talentstall des VfB Stuttgart gekommen war, verteidigt in der besten Liga-Defensive mit Daniel Gordon und David Pisot ein routiniertes Innenverteidiger-Duo. Im zentralen Mittelfeld räumt mit Marcel Mehlem ein Eigengewächs ab, dessen Trikot meist zur Pause von Gras und Dreck schon dunkel eingefärbt ist. Und in der Spitze sorgt Fabian Schleusener für die Tore. Der Angreifer hat den vor der Saison weit höher eingeschätzten Routiniers Anton Fink und Dominik Stroh-Engel den Rang abgelaufen.

Hier 11 Zahlen zur KSC-Saison.


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