Neuer TV-Vertrag ab 2019/20 Premier League: Satte Einkünfte sind auch in Zukunft garantiert

Von Sportredaktion

Die Liga des Geldes: Die englische Premier League. Foto: AFPDie Liga des Geldes: Die englische Premier League. Foto: AFP

Osnabrück. Die englische Premier League darf sich auch in Zukunft über satte Einkünfte aus der TV-Vermarkung freuen. Der Ligaverband verkaufte die ersten Rechtepakete für die Spielzeiten 2019 bis 2022. Noch liegt die Einnahmesumme aber unter dem aktuellen TV-Vertrag von 2,3 Milliarden Euro pro Saison.

Wie der englische Ligaverband in einer Mitteilung bekannt gab, wurden fünf der sieben Rechtepakete für die Spielzeiten 2019/20 bis 2021/2022 vergeben. Den Zuschlag erhielten die bisherigen Rechteinhaber Sky Sports und BT (British Telecommunications). Die Pakete enthalten 128 Spiele, für die die Rechteinhaber umgerechnet rund 1,7 Milliarden Euro pro Saison auf den Tisch legen.

Damit liegen Sky Sports und BT unter der Summe des aktuellen Rechtevertrags von rund 2,3 Milliarden Euro pro Saison – der höchstdotierte TV-Vertrag der Fußballgeschichte. Allerdings umfasste das Rechtepaket für die Spielzeiten 2016/17 bis 2018/19 auch 168 Spiele.

„Wir werden nun den Verkaufsprozess weiter vorantreiben“

Bange um weniger Einnahmen muss den Vereinen in der Premier League aber nicht werden.„Wir werden nun den Verkaufsprozess weiter vorantreiben, um das bestmögliche Ergebnis für die verbliebenen Pakete der Rechte für Großbritannien und für den Rest der Welt zu erzielen“ erzielen", kündigte Liga-Chef Richard Scudamore in der Mitteilung an. Die beiden noch offenen Pakete enthalten 40 Partien, die in zwei gleichgroße Pakete aufgeteilt sind und zwei komplette Spieltage umfassen. Laut dem Ligaverband gibt es bereits mehrere Interessenten.

Die deutsche Bundesliga bekommt für die nationalen TV-Rechte von 2017/18 bis 2020/21 rund 1,16 Milliarden Euro pro Saison.