Fußball-Talks unter der Lupe Arnd Zeigler bietet Videoschiris Abseitslinien aus Pappe an

Von Jakob Alschner

Die Videoassistenten haben zwei Abseitstore nicht identifiziert. Arnd Zeigler bot ihnen daraufhin seine Hilfe an. Foto: dpaDie Videoassistenten haben zwei Abseitstore nicht identifiziert. Arnd Zeigler bot ihnen daraufhin seine Hilfe an. Foto: dpa

Osnabrück. Zum Abschluss des 21. Spieltags war es wie immer an Arnd Zeigler, die Geschehnisse in der Fußball-Bundesliga auf seine eigene, humoristische Art zu kommentieren. Themen dabei waren der neue Dortmunder Stürmer Batshuayi und fehlende Abseitslinien der Videoassistenten.

Wer als Nachfolger Pierre-Emerick Aubameyangs beim BVB auf einen typischen „Malocher“ gehofft hatte, wurde mit der Verpflichtung von Michy Batshuayi laut Zeigler enttäuscht. „Das ist auch eher ein schillernder Typ“, sagte er und untermauerte das mit dem ersten Tweet, den der belgische Stürmer nach Vertragsunterschrift abgesetzt hatte. Dort tönte er: „Ich habe gehört, der Posten beim BVB als Batman sei frei. Da hab ich beschlossen, ich mach‘ das.“

Unkonventioneller Ersatz

Waren die Diskussionen um den Video-Schiedsrichter in den vergangenen Wochen ein wenig abgeflaut, so gab es an diesem Spieltag wieder zwei Abseitstore, die durch die Videoassistenten nicht identifiziert und folglich fälschlicherweise anerkannt wurden. Das Problem dabei: Die Video-Schiedsrichter in Köln verfügen nicht über die im Fernsehen längst gängigen „Abseitslinien“, die zur Überführung in das TV-Bild eingefügt werden. Zeigler aber hatte Abhilfe parat. In der Sendung hatte er aus Karton ausgeschnittene Linien griffbereit. „Die können hier abgeholt werden“, bot er den Offiziellen an. „Dann wäre das auch erledigt.“ (Weiterlesen: So war der Wontorra-Fußball-Talk)

Englisch im Schwarzwald

In der multimedial geprägten Sendung hatte Arnd Zeigler dann noch ein Videohighlight zu bieten. Auf der Pressekonferenz am Freitag vor dem Spiel gegen Leverkusen war Freiburg-Coach Christian Streich auf die „Mega-Performance“ angesprochen worden. Für seine etwas anderen Aussagen bekannt, begegnete er dem Reporter auch diesmal auf seine eigene Art, die abermals zum Schmunzeln anregt. Aber sehen Sie selbst...


(Weiterlesen: So war der Doppelpass auf Sport1)