Footballer bleiben stehen Kein Hymnenprotest beim 52. Super Bowl

Von Christoph Schillingmann

Einen Hymnenprotest hat es beim 52. Super Bowl nicht gegeben. Foto: dpaEinen Hymnenprotest hat es beim 52. Super Bowl nicht gegeben. Foto: dpa

Osnabrück. Beim 52. Super Bowl in Minnesota hat es keinen Hymnenprotest gegeben. Während die US-amerikanischer Superstar Pink die Nationalhymne der Vereinigten Staaten sang, blieben die Footballspieler der Finalgegner von den New England Patriots und den Philadelphia Eagles stehen.

Im Vorfeld des Super Bowls hatte es Diskussionen gegeben, ob die Spieler während der Hymne knien oder stehen. Kritiker finden diese Art des Protests unpatriotisch und unamerikanisch.

Seit mehr als einem Jahr protestieren Profisportler in den Vereinigten Staaten gegen Polizeigewalt gegen Schwarze und Rassismus. Im August 2016 hatte der ehemalige Quarterback der San Francisco 49ers, Colin Kaepernick, sich erstmals während der Nationalhymne hingekniet. Diesem Beispiel sind seitdem viele Sportler gefolgt.

Die National Football League (NFL) wollte beim Super Bowl einen Eklat vermeiden und stufte eine Anzeige der Veteranenorganisation AmVet in einem Stadionheft als zu politisch ein. Die Werbung sollte die Zuschauer auffordern, während der Hymne stehen zu bleiben („please stand up“).