Auf der Karnevalssitzung Kölns Torwart verkleidet sich als Video-Schiedsrichter

Von Sportredaktion

Als Video-Schiedsrichter verkleideter Torhüter Timo Horn vom 1. FC Köln mit Damenbegleitung. Foto: Imago/Eduard BoppAls Video-Schiedsrichter verkleideter Torhüter Timo Horn vom 1. FC Köln mit Damenbegleitung. Foto: Imago/Eduard Bopp

Köln. Auf der Karnevalssitzung des 1. FC Köln tauchte Torwart Timo Horn in knallgelbem Kostüm als Videoschiedsrichter auf.

Kölns Torwart Timo Horn tauchte auf der traditionellen Karnevalssitzung des 1. FC Köln am Donnerstag in einem kuriosen, quietschgelben Shirt und ein Riesentelefon in der Hand auf. Dazu Strümpfe und Shorts wie ein Schiedsrichter. Auch Verteidiger Dominic Maroh wählte dieses Outfit.

Mit dem Look wollten die Kölner Spieler offensichtlich den Job des Video-Schiedsrichters aufs Korn nehmen. 2017 empörten sich Fans und Mannschaft über einige Entscheidungen der Video-Schiris. Bei einem Spiel gegen Mainz hatte der FIFA-Schiedsrichter Felix Brych einen Elfmeter gegeben, der keiner war – obwohl er Rücksprache mit dem Video-Assistenten Tobias Welz gehalten hatte. Der Ex-Kölner Daniel Brosinski verwandelte für den FSV Mainz 05. Wieder einmal fühlte sich der damals noch sieglose Tabellenletzte der Fußball-Bundesliga aus Köln benachteiligt, wieder stand die Technik, die Diskussionen vermeiden soll, in der Kritik.

Ein Köln-Fan erstattete sogar Anzeige gegen Videoschiedsrichter Welz, der die Entscheidung von Schiedsrichter Brych nach Ansicht der TV-Bilder nicht korrigiert hatte.

Auch nach einem umstrittenen Gegentor bei einem Spiel in Dortmund hatten die Kölner tagelang mit einem offiziellen Protest kokettiert, ehe sie den Einspruch zurückzogen.