Freiberger gegen Werder Bremen dabei Sportfreunde Lotte verpflichten Jaroslaw Lindner

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Neu in Lotte: Der flinke, auf beiden offensiven Flügeln einsetzbare Jaroslaw Lindner (l.). Archivfoto: imagoNeu in Lotte: Der flinke, auf beiden offensiven Flügeln einsetzbare Jaroslaw Lindner (l.). Archivfoto: imago

Lotte. Fußball-Drittligist Sportfreunde Lotte hat mit Jaroslaw Lindner eine weitere Offensivkraft verpflichtet. Zuvor hatte der Linksaußen seinen Vertrag beim Lotter Ligakonkurrenten SV Wehen Wiesbaden aufgelöst.

„Ich habe hier einen Vertrag bis Saisonende unterzeichnet“, sagte der 28-Jährige nach dem Abschlusstraining am Samstag, einen Tag vor dem DFB-Pokal-Heimspiel gegen Werder Bremen. „Ich hatte ein super Gespräch mit dem Trainer“, nannte der Deutsch-Pole seinen Hauptgrund, in Lotte anzuheuern. Zuvor in Wiesbaden war Lindner  unzufrieden mit den Einsatzzeiten - „und nicht einverstanden mit allen Umgangsweisen“. Entsprechend froh sei er über den Neustart und darüber, „dass mich die Mannschaft gleich super aufgenommen hat“. Aufgrund des Mangels an Offensivspielern wäre es keinesfalls überraschend, würde Lindner am Sonntag (15.30 Uhr) im ausverkauften Frimo-Stadion im Lotter-DFB-Pokal-Kader stehen.

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Im Abschlusstraining hatte sich Lindner ebenso wie Luka Tankulic torfreudiger als Bernd Rosinger und Kevin Freiberger gezeigt. Aber es war bereits ein Grund zur großen Freude, dass Freiberger nach seiner Patellasehnenentzündung das Abschlusstraining durchziehen konnte. Am Vortag hatte Trainer Ismail Atalan dessen Einsatzchancen auf 30 bis 40 Prozent beziffert. „Kevin wird morgen im Kader sein“, sagte der Coach nun nach der letzten Übungseinheit, die von den aus München angeflogenen Eltern des neuen Linksverteidigers Phillipp Steinhart, seiner Freundin und deren Mutter verfolgt wurde.

Am Samstagnachmittag standen nach dem Aufwärmprogramm Spurts, die Spieleröffnung, Spielzüge, das Flügelspiel und Abschlüsse auf dem Programm. Atalan ließ unter anderem 25 Flügelläufe mit Abschlüssen unter folgender Prämisse üben: „Für jedes Tor zahle ich zwei Euro in die Mannschaftskasse. Wenn ein Angriff aber torlos bleibt, zahlt jeder Spieler 20 Cent.“ Nach zwei torlosen Versuchen erhöhte er den Team-Obulus zur Motivation auf 50 Cent. Sein Team strapazierte die Geldbörse ihres Trainers dennoch nicht sonderlich stark.

Neben Abräumer Tim Wendel blieb auch Rechtsverteidiger Alexander Langlitz (beide Oberschenkelzerrung) beschwerdefrei. „Ich hatte die ganze Woche keine Probleme“, freut sich Langlitz, der betonte: „Wir wollen jedes Spiel gewinnen. Das gilt für Werder - und ebenso für das Erstrundenduell im Westfalenpokal gegen Preußen Lengerich.“

Ähnlich äußerte sich Mittelfeldspieler Marcel Kaffenberger: „Werder hatte in den letzten Jahren immer Probleme in der ersten Runde. Wir haben mit vier ordentlichen Punktspielen schon die Praxis und den Rhythmus, der Bremen fehlt. Also ist ganz klar, dass wir unbedingt gewinnen wollen.“


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