Ex-Trainer: Von einigen verabschiedet Grieneisen und Görissen leiten weiter das Training

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Lotte. Nicht ganz so schwer erwischt wie zunächst befürchtet hat es Bendikt Koep. Der Stürmer des Fußball-Regionalligisten Sportfreunde Lotte, der sich im Abschlusstraining vor dem Heimsieg über SF Siegen (1:0) verletzt hat, fällt mit einem Bruch im Schienbeinkopf, der konservativ behandelt wird, für rund sechs Wochen aus. Zunächst hatte der Verein einen Innenbandriss im Knie und somit eine längere Pause befürchtet.

Kapitän Mark Zeh, der aufgrund seiner Siegener Vergangenheit am Wochenende hatte pausieren müssen, steigt an diesem Mittwoch wieder ins Training ein. Der etatmäßige Co-Trainer Frank Döpper, der früher bereits mit Michael Boris zusammengearbeitet hatte und deshalb ebenfalls rund um das Siegen-Spiel nicht zum Zuge kam, kehrt vorerst nicht auf den Trainingsplatz zurück. Henning Grieneisen und Bastian Görissen sollen nach ihrem erfolgreichen Einstand weiterhin das Training leiten. Sie hatten nach der Trennung von Boris die Verantwortung übertragen bekommen und das Team gegen Siegen gecoacht.

Unterdessen äußerte sich Boris erstmals zur „Trennung im beiderseitigen Einvernehmen“, wie es in der Pressemitteilung der Sportfreunde geheißen hatte. Auch von einer Kündigung seitens des Vereins und von einem Rücktritt des Trainers war in verschiedenen Medien zu lesen. Der Club wollte sich hierzu nicht weiter äußern. „Die offizielle Version zur Trennung ist die richtige“, sagt Boris, der zum Lotter Ligakonkurrenten SF Siegen zurückgekehrt ist, schlicht und zugeknöpft. Auch den Vorwurf von Grieneisen, Boris habe den Verein und die Mannschaft im Stich gelassen, wollte der 39-Jährige nicht weiter kommentieren. „Nur so viel: Die Behauptung, ich hätte mich nicht verabschiedet, stimmt nicht. Ich habe mich sehr wohl bei einigen Spielern verabschiedet.“ Bei welchen und warum bei anderen Lotter Weggefährten nicht – dazu gab Boris keine Auskunft: „Da können sie ruhig spekulieren.“


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