Trainer angeblich zurück nach Siegen SF Lotte und Michael Boris trennen sich sofort

Von Michael Jonas

Nicht mehr Trainer der Sportfreunde Lotte: Michael Boris. Foto: Manfred MrugallaNicht mehr Trainer der Sportfreunde Lotte: Michael Boris. Foto: Manfred Mrugalla

Lotte. Die Sportfreunde Lotte und Trainer Michael Boris gehen ab sofort getrennte Wege. Das teilte der West-Regionalligist am Montagmittag mit.

Nach neun Spielen ohne Niederlage hatten die Sportfreunde am Sonntag mit 0:1 in Verl verloren. Wiedereinmal bot Lotte in der ersten Halbzeit eine indiskutable Leistung. Lotte, Vizemeister der vergangenen Saison, wollte in dieser Serie wieder oben mitspielen. Aber die Mannschaft von Trainer Boris zeigte oft enttäuschende Leistungen. Zurzeit belegen sie nur Rang zwölf in der Weststaffel.

Boris war mit großen Erwartungen zum Lotter Kreuz gekommen. Nachdem er bei den Sportfreunden Siegen erfolgreiche Arbeit geleistet hatte, löste er Anfang Januar 2014 Ramazan Yilderim in Lotte ab. In den letzten Wochen hatte Obmann Manfred Wilke die Leistungen des Teams aus dem Tecklenburger Land häufig kritisiert. Boris selbst war von Lotter Fans angefeindet worden.

Der 39-Jährige soll an diesem Montag noch als Trainer bei den Sportfreunden Siegen vorgestellt werden. Das meldete die Siegener Zeitung in ihrer Online-Ausgabe. Vom derzeitigen Tabellenvorletzten war Boris ans Autobahnkreuz gewechselt. Für 17 Uhr hat Siegen eine Pressekonferenz anberaumt. Wer neuer Trainer in Lotte wird, steht noch nicht fest. „Wir werden nichts übereilen“, sagte Wilke, der keine weitere Stellungnahme zur Trennung von Boris abgeben wollte. Der Obmann geht davon aus, dass Co-Trainer Frank Döpper am Mittwoch das Training leiten wird. In letzter Zeit waren mehrere Trainer auf der Lotter Tribüne gesehen worden, unter ihnen auch der ehemalige Interimscoach des VfL Osnabrück, Heiko Flottmann. .